AKN-Zug auf den Namen Lentföhrden getauft

Freuten sich am 10. Januar in Kaltenkirchen über den Schriftzug und das Wappen (v.li.n.re.): Ingrid Pohlmann (Gemeindevertreterin), Norbert Dähling (Bürgermeister), Jürgen Lorenz (ehemaliger Gemeindevertreter) und Wolfgang Seyb (AKN-Vorstand). Foto: hfr

Kaltenkirchen. (tö) Nach einer kurzen Pause setzte die AKN-Eisenbahn AG in Kaltenkirchen ihre Zugtaufen fort. Das Jahr 2018 wurde von den Lentföhrdenern eingeläutet: Zusammen mit Bürgermeister Norbert Dähling waren Gemeindevertreterin Ingrid Pohlmann und der ehemalige Gemeindevertreter Jürgen Lorenz in die AKN-Werkstatt nach Kaltenkirchen gekommen. Gemeinsam mit AKN-Vorstand Wolfgang Seyb enthüllten sie den Schriftzug der Gemeinde und das Wappen. Die Freude war groß, dass ein AKN-Fahrzeug den Namen Lentföhrden trägt. Der Schriftzug des Ortes prangt zusammen mit dem Wappen viermal am Triebwagen – an jedem Zugende und an beiden Seiten.

Die AKN fährt seit Dezember 2015 mit einer Flotte von 14 neuen Triebwagen. Die Züge der Linie A1 halten an Stationen in insgesamt 14 Gemeinden. Mit den Taufen und der Namensgebung möchte die AKN ihre Verbundenheit mit der Region unterstreichen. Die Fahrzeuge tragen die Modellbezeichnung Lint 54; Lint steht für leichten innovativen Nahverkehrstriebwagen; sie sind 54 Meter lang. Seit Oktober und bis zum Frühjahr werden in einem Turnus von zwei Wochen von Nord nach Süd Züge getauft: Die Namen Neumünster, Boostedt, Großenaspe, Wiemersdorf, Bad Bramstedt und Lentföhrden wurden bereits vergeben. Nützen, Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg, Ellerau, Quickborn, Hasloh, Bönningstedt und Hamburg-Eidelstedt stehen noch an.