Ausbildungsmesse war ein Riesenerfolg

Reger Trubel herrschte bei der Berufsmesse an nahezu allen Ständen der Aussteller. Foto: Privat

 

Trappenkamp. (ACH) Was tue ich, wenn die Schullaufbahn endet? Mögliche Antworten auf diese Fragen erhielten angehende Abgänger aller Bildungsstufen, angefangen vom ersten bis hin zum mittleren allgemeinbildenden Schulabschluss sowie angehende Abiturienten, auf der vom Rotary Club Segeberg organisierten Ausbildungsmesse in den Räumen der Richard-Hallmann-Schule in Trappenkamp.

Über 350 Schüler aus Trappenkamp, Bornhöved und Wahlstedt strömten zu den Ständen der 52 Aussteller, um sich über Berufe und Bildungsmöglichkeiten zu informieren. Es herrschte dichtes Gedränge in der Lehranstalt. Handwerksbetrieb, Behörden und Einrichtungen für weitere Fortbildungen nach Abschluss der Schule informierten die jungen Frauen und Männer unter anderem über ein komplexes Spektrum künftiger beruflicher Karrieremöglichkeiten, angefangen von „Von A, wie Arzthelferin bis Z, wie Zimmermann“. Es müsse nicht immer ein Studium sein, auch eine Berufsausbildung könne ein guter Einstieg für künftige Abiturienten sein, betonte Henning Ruser vom Rotary Club Segeberg in seiner Begrüßungsrede.

Alleine die Richard-Hallmann-Schule war mit fast 200 Schülern aus den achten bis elften Klassen vertreten. Sehr zur Freude von Annette Scheidemann, Beauftragte für Berufsorientierung, und Gaby Kurpas, Koordinatorin der neunten bis zehnten Jahrgangsstufen. „Neben den Informationen über die einzelnen Berufe haben wir in diesem Jahr Wert darauf gelegt, wie sich die Schüler auf ein Informationsgespräch mit Vertretern von Firmen vorbereiten können“, sagte Annette Scheidemann. Eine Möglichkeit für den Berufseinstig sei beispielsweise ein Praktikum.

Diese Chance nutzen unter anderem Benedict Wendler und Ben Thiemann, beide aus Fahrenkrug. Während Ben schon einen Ausbildungsplatz bei Arko für den Sommer 2018 hat, sucht Benedict noch und informiert sich bei Grundfos über die Ausbildung zum Fachlageristen. „Hier macht man viel mit Menschen, das gefällt mir“, so Benedict. „Der Kontakt zu Kollegen, Kunden, Anlieferern ist sehr wichtig“, meint Sascha Schüddekopf, angehender Lagerist im dritten Lehrjahr bei Grundfos.

„Das Konzept der Ausbildungsmesse hat sich bewährt, da die Schüler direkten Kontakt mit einem Auszubildenden haben und so die Hemmschwelle entfällt, die bei einem Geschäftsführer oder Ausbildungsleiter meist da ist“, sagt Henning Ruser, der mit seinem Holzverarbeitungsbetrieb selbst auch einen Stand auf der Messe hat. Seit 44 Jahren organisiert der Rotary Club diese Form der Berufsberatung.

Michael Haak, Marcel Wittorf und Alexander Falk (v.li.) informierten am Stand des Trappenkamper Unternehmens Poly Karton Schüler über Ausbildungsangebote in ihrem Unternehmen. Foto: Privat