Beim Schwimmen über sich selbst hinaus gewachsen

Yassmin Khudaier, Sousan Mohammad (links) Shokria Vahab und ihre Tochter Atena (rechts) haben bei Inge Carstensen (Mitte) das Schwimmen gelernt, Brigitte Renk (ganz rechts) kümmerte sich in der Zeit um den kleinen Baran.

Kaltenkirchen (gug)  Vier Frauen aus dem Irak und Afghanistan haben es geschafft, sie können jetzt schwimmen. Die Freude und der Stolz darüber konnte man in ihren Gesichtern ablesen. Zwei Monate haben sie jeweils einmal in der Woche im Freibad geübt. Initiatoren waren die Frauen selbst, finanzielle Hilfe kam dabei vom Lions Club Henstedt-Ulzburg und Inge Carstensen von der DLRG hat den jungen Flüchtlingsfrauen, die alle in Kaltenkirchen wohnen, das Schwimmen beigebracht. Den Kontakt stellte Lions Mitglied Brigitte Renk her, sie engagiert sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe. „Der Wunsch das Schwimmen zu lernen kam von den Frauen selbst, sie möchten alles lernen, was sie nur können“, weiß Brigitte Renk aus Gesprächen mit den Frauen. Der Schwimmunterricht hat den vier Frauen, Shokria Vahab (35) und ihre Tochter Atena (12) aus Afghanistan sowie Sousan Mohammad (25) und Yassmin Khudaier (21) aus dem Irak, viel Überwindung und eine Menge Mut abverlangt. „Der Besuch eines Schwimmbades war vollkommen neu für sie, wir mussten bei null anfangen, sie waren doch alle am Anfang sehr ängstlich vor dem Wasser und unsicher was das Freibad anging“, erzählt Inge Carstensen, die schon viele Jahre Erfahrung beim Schwimmunterricht mitbringt und sofort zugestimmt hatte zu helfen bei diesem neuen Projekt Flüchtlingsfrauen ehrenamtlich das Schwimmen beizubringen. In ihrem Heimatland Irak wie auch in Afghanistan gehen in der Regel nur die Männer in das Freibad, für Frauen ist es einmal in der Woche geöffnet. Es wurden deshalb extra Zeiten gewählt nach den eigentlichen Öffnungszeiten des Freibades, das ermöglichte den Frauen einen Badebetrieb in einem nahezu geschützten Rahmen ohne viele Zuschauer (….)

Lesen Sie weiter in der aktuellen Ausgabe