Das neue Konzept für das Gemeindefest begeisterte alle

Lions Club Präsident Bernd Langbehn (von links) und der künftige Präsident Alexander Rahl tauften das Spielschiff zusammen mit Bürgermeister Stefan Bauer auf den Namen „Ahoi HU“. Foto: Claudia Stehr

Henstedt-Ulzburg (csr) Europaplatz, Aktionsplatz, Stiftungsplatz, Rettungsplatz oder Jugendplatz: das Gemeindefest im Bürgerpark war nach drei Jahren Pause mit seinem neuen Konzept ein voller Erfolg. Statt im Gelände rund um das Bürgerhaus fand das Gemeindefest, in das die Organisatorinnen Dagmar Buschbeck und Ramona Bücker viel frischen Wind gebracht haben, rund um den großzügigen Bürgerpark statt. Das brachte zudem den Vorteil, dass das Spielschiff, das der Lions Club Henstedt-Ulzburg gestiftet hatte, eingeweiht und geentert werden konnte. „Wir wollten etwas Bleibendes und auch Sichtbares stiften“, sagte Präsident Bernd Langbehn. Bevor das Schiff getauft werden konnte, fand in den Kitas ein Namenswettbewerb statt. Die Kita Schulstraße setzte sich mit „Ahoi HU“ durch und gewann einen Zuschuss für ein Holzpferd, das sich die Kleinen schon lange wünschen. Nach Themen geordnet präsentierten sich rund vierzig Vereine und Verbände an ihren Ständen oder auf der Bühne: Ob Bauchtanz, Alstermöven oder Sambatrommler, die Sitzbänke rund um die Bühne waren den gesamten Nachmittag stets besetzt. Aufgeteilt nach Interessengruppen präsentierten sich zum Beispiel der Kinderschutzbund, das Willkommensteam oder der Sportverein am Aktionsplatz mit vielen Kinderaktivitäten. Der Freundeskreis Waterlooville unterhielt am „Geburtstag der Queen“ mit dem traditionellen Croquet-Spiel für Jung und Alt, während das Rauhe Haus am Sozialplatz auf Gemeinsamkeit setzte. Nur im Team konnte an langen Schnüren ein Turm gebaut werden. Das Ziel der vielen Vereine: Die Besucher sollten Henstedt-Ulzburg besser kennenlernen und Lust vermitteln, vielleicht selber mit dabei zu sein. Die Besucher des Bürgerfestes waren begeistert. „Ein tolles und abwechslungsreiches Fest. Wenn sich die Gemeinde und die Vereine schon die Mühe geben, ein solches Fest mit großem Programm zu veranstalten, sollte man auch dabei sein“, sagte Klaus-Dieter Benn aus Henstedt. Diese Meinung teilten die Besucher und labten sich nebenher an Crêpes, Scones, Kuchen, Würsten, Bier oder Met. Sie alle hoffen auf eine Neuauflage des Gemeindefestes.