Die etwas andere Schule in Brokstedt feierte ihren 50. Geburtstag

Bürgermeister Clemens Preine (v.li.n.re.), Schulverbandsvorsitzender Dr. Heinz Seppmann, Frank Lohse von Winter Markiertechnik und Elsbeth Glindemann, Schulleiterin, testen den Zebrasteifen. Foto: Gudrun Ehlers

Brokstedt (gug) Immer mehr Dorfschulen werden langsam aufgelöst, doch nicht in Brokstedt. Mit vielen innovativen Ideen hat sich die Schule seit 1967 behaupten können und feierte vor kurzem ihren 50. Geburtstag. Die Schule hat nicht nur einen ungewöhnlich komplizierten offiziellen Namen: Grundschule Brokstedt der Schulverbände Hennstedt und Umgebung und Brokstedt und Umgebung in Brokstedt mit Außenstelle Hennstedt – sie ist auch in anderer Hinsicht besonders: Schüler aus zwei verschiedenen Kreisen besuchen die Schule, der Schulverband ist ein Zusammenschluss von neun Gemeinden, fünf aus dem Kreis Steinburg (Brokstedt, Sarlhusen, Willenscharen, Fitzbek, Rade) und vier aus dem Nachbarkreis Segeberg (Armstedt, Borstel, Hasenkrug und Hardebek), das ist einmalig in Schleswig-Holstein.

Verbandsvorsteher ist seit 20 Jahren Dr. Heinz Seppmann. Angefangen hatte die Schule 1967 als Grund- und Hauptschule mit mehr als 400 Schülern. Mitte der 90er Jahre wurde dann die Hauptschule von vier auf sieben Klassen aufgestockt. „Wir dachten, dass wir die Hauptschule behalten“, so der Schulverbandsvorsitzende. Leider kam es nicht so, mit der Schulreform zehn Jahre später wurde die Hauptschule geschlossen. Trotzdem entschied sich der Schulverband unter der Leitung von Heinz Seppmann zur Totalsanierung mit samt einer neuen Sporthalle. <EA>Als die Schülerzahlen immer weiter zurück gingen, aktuell werden 120 Schüler von zehn Lehrern unterrichtet, kam die mutige und auch innovative Idee auf die Schule für alle Altersschichten zu öffnen und die Schule so zu einer echten Begegnungsstätte zu machen – das Plietschhuus (niederdeutsch für Schlaues Haus).

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