Endlich wieder freie Fahrt durch Großenanspe

Die feierliche Eröffnung der K 111 Ortsdurchfahrt Großenaspe. Foto: Jann Roolfs Scheren: LR Jan Peter Schröder (li), Torsten Klinger, BM Großenaspe; Bernd Konrad, Vors. Bauauss. Großenaspe Großensape, vor der Kirche, 27.3.2017

Großenaspe (ro) „Es ist auch wirklich ein Prachtstück geworden“, findet Großenaspes Bürgermeister Torsten Klinger. Landrat Jan Peter Schröder freut sich über „so eine schöne Straße“. Schwarz glänzend liegt sie da, viele Autofahrer werden sie vermisst haben: Nach anderthalb Jahren Bauzeit ist die Ortsdurchfahrt Großenaspe im Zuge der K 111 von Bad Bramstedt nach Neumünster wieder frei. „Geplant war, dass die Straße im vergangenen Jahr um diese Zeit fertig sein sollte“, erklärte Bernd Konrad bei der offiziellen Eröffnung der Strecke. Konrad ist Vorsitzender des Großenasper Maßnahmenausschusses und hat die Bauarbeiten von Anfang an „viele Stunden“ lang begleitet. Insgesamt dauerte die Sperrung 72 Wochen; 2,2 Millionen Euro investierten Kreis und Gemeinde zusammen. 800 000 gab der Kreis für eine neue Straßendecke aus, 1,4 Millionen bezahlte die Gemeinde für erneuerte Schmutz-, Regen- und Abwasserkanäle sowie Bürgersteige mit Granitpflasterung. Dass die Maßnahme dreieinhalb Mal so lange gedauert hat, wie ursprünglich angesetzt, das lag an den Lokalpolitikern, räumte Bernd Konrad ein. Mit diversen Änderungswünschen sorgten sie für Verzögerungen: Der Abwasserkanal sollte erneuert und nicht, wie ursprünglich geplant, saniert werden; die Entscheidung, 4 200 Quadratmeter Geh- und Radwege neu zu pflastern, fiel ebenfalls erst spät. Immerhin, die Großenasper hatten Glück, dass sie ihre Kanalerneuerung mit der Deckensanierung des Kreises kombinieren konnten. „Es war die richtige Entscheidung, auch wenn es länger gedauert hat“, resümierte Landrat Schröder, bevor er das obligatorische Band in Landesfarben durchschnitt. Damit ist die Straße jetzt offiziell wieder freigegeben. Die Großenasper werden Mitte Juli groß feiern, dass sie wieder frei durch ihr Dorf fahren können, kündigte Bürgermeister Klinger an.