Erntedankfeier mit Blick auf die Wildkräuter

Nach dem Vortrag von Barbara und Henning Janke gab es reges Interesse bei den Landfrauen an Büchern über Wildkräuter. Foto. Gudrun Ehlers

Willenscharen (gug) Zur Erntedankfeier trafen sich die Landfrauen aus Sarlhusen und Umgebung im Hof Ansgarius in Willenscharen. Das Vereinsgebiet umfasst acht Gemeinden: Sarlhusen, Willenscharen, Armstedt, Fitzbek, Brokstedt, Rade, Hasenkrug und Hardebek. Die Tische waren wunderbar herbstlich geschmückt für das gemeinsame Zusammensein und den Ausklang der Erntezeit. Das Jahr war für die Landwirtschaft besonders hart, so fast ohne Sommer, mit viel Nässe und Kälte. „Dieses Jahr hat der Herbst ja schon im Sommer angefangen“, meinte denn auch Angelika Cornehls von der Ortsgruppe Hardebeker Landfrauen, die in diesem Jahr mit der Ausrichtung der Feier betraut worden waren. Nach dem gemeinsamen Essen machten Barbara und Henning Janke von Rosmarin & Kinkerlitz aus Wrist in ihrem Vortrag deutlich, dass man den Wildkräutern beim Erntedank auch ruhig Respekt zollen könnte. „Seit über sieben Jahren ernähren wir uns von Rohkost. Wir sind dabei gesund geworden und halten unser Idealgewicht“, so Henning Janke. Wildkräuter spielen bei dieser Rohkosternährung eine sehr wesentliche Rolle und Barbara Janke hatte gleich ein bisschen was von dem „Grünfutter“, wie sie sagte, mitgebracht. Ihr Vortrag machte deutlich: Die schlimmsten Feinde des Gärtners, wie beispielsweise Girsch, Löwenzahn, Spitzwegerich und Brennessel, sind gleichzeitig die wertvollsten und wichtigsten für eine gesunde Ernährung. „Girsch ist das Grauen der Gärtner, einmal im Garten, ist er kaum wieder zu vertreiben. Dabei sollte man sich freuen, wenn er bei einem wächst. Kaum eine Pflanze tut mehr für unsere Gesundheit“, erzählt Barbara Janke.

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