Ganz Bad Segeberg sang und hörte schöne Melodien bei „Segeberg singt“

Im Café Coma begeisterte die Band "10 nach" ihr Publikum. Foto: Detlef Dreessen

Bad Segeberg (ard)  „Manchen fällt das Singen schwer. Es muss ein Virus her, der ganz heimlich, ungeniert, auch den Letzten infiziert!“ Ob die Kinder vom Chor der Theodor-Storm-Schule mit dieser Textzeile des Liedes „Klasse, wir singen“ wirklich jeden erreicht haben, lässt sich nicht ermessen. Doch kalt gelassen haben die vielen Töne, die im Laufe des Sonnabends in der Fußgängerzone, in vielen Cafés, Sälen und Kneipen erklangen, vermutlich niemanden. Für die dritte Ausgabe des Sängerfestes „Segeberg singt“ hatten sich insgesamt rund 1000 Sängerinnen und Sänger aufgemacht, um mit wunderschönen Liedern und Melodien auf 23 Bühnen ihr Publikum zu erfreuen. Ob deutsch, estnisch, englisch, irisch, amerikanisch, französisch und noch viel mehr: Für nahezu jeden Geschmack war Musik dabei. Viele Zuhörer summten mit, manche mit geschlossenen Augen. Nach der Mittagspause ging das Programm drinnen weiter. In den Kreistagssitzungssaal führten die „Choryfeen“ aus Klein Gladebrügge kunstvolle Liedern, bevor sich Rönnauer Singkreis, Frauenchor Norderstedt und andere anschlossen. Mit Zither und Gitarre boten im Kulturhaus Remise die „Velvet Melodies“ aus Rickling irische Balladen. Der Abend gehörte auch diesmal wieder den Bands, Songwritern und Klein-Ensembles. Bis in den späten Abend hinein lauschte das Publikum, und viele waren sich einig: Das war wieder ein schönes Fest.