Gaumenschmaus beim Kartoffelfest

Peter Burkert ist seit zehn Jahren für die Zubereitung der Bratkartoffeln beim Kartoffelfest in Kattendorf zuständig. Foto: snä

Kattendorf. „Ran an de Kortüffeln!“ – So hieß es auf dem Plakat des Seniorenclubs „De fidelen Katten“. Der Hinweis auf kostenloses Parken und mehrere Ordner gegenüber dem Veranstaltungsgelände am Feuerwehrhaus ließ vermuten, dass diese Veranstaltung gut besucht sein würde. Tatsächlich schien ganz Kattendorf auf den Beinen zu sein. Alle Tische im Festzelt und an den zahlreichen Stehtischen waren um die Mittagszeit besetzt. Von der Kartoffelsuppe bis zum Bauernfrühstück gab es Speisen rund um die Kartoffel, wer es lieber süß mochte, konnte Kartoffelpuffer mit Apfelmus oder Kartoffeltorte genießen. Die Vereinsvorsitzende Gerlind Haak war zufrieden. „Trotz der Konkurrenz in der Umgebung ist unser Kartoffelfest sehr gut besucht“, resümierte sie.

Sorgfältige Vorbereitung ist nötig

Fünf Zentner Kartoffeln wurden verarbeitet, 250 Portionen Sauerfleisch im Gasthof Steenbuck nach einem Geheimrezept zubereitet, 60 Torten gebacken, 180 Eier, 70 Portionen Leberkäse und 250 Kartoffelpuffer besorgt. Spirituosen und Wein beziehen De Fidelen Katten direkt vom Erzeuger. Beim Aufbau des Veranstaltungsgeländes hatten schon seit vier Tagen Mitglieder der Feuerwehr und der Altherren-Fußballmannschaft geholfen. 60 Ehrenamtliche, darunter viele Mitglieder des Theaterclubs, unterstützten am Veranstaltungstag. Die Feuerwehr stellte Räume und Platz und sorgte für Brandschutz und Ersthelfer.

Martime Stimmung bei Hausmannskost

Der Shantychor Alstermöwen“ sorgte mit maritimem Liedgut für die Unterhaltung der Gäste. In der Konzertpause genossen auch die seefesten Sänger einen Kartoffel-Imbiss. „Das Bauernfrühstück hier ist besser als das, was man in so manch einem Restaurant geboten bekommt“, lobte eine Alstermöwe. Kein Wunder: Für die Bratkartoffeln ist Peter Burkert zuständig, und das schon seit zehn Jahren. „Ich komme aus Henstedt-Ulzburg,“ sagte er lachend, „meine Bratkartoffeln sind hier aber so beliebt, dass ich in Kattendorf schon zwangseingemeindet werden sollte.“ snä