Gebäude bietet nun Betreuungsangebot für Kinder bis zehn Jahre

Freuen sich über das neue Angebot: Nadine Sievert (FDP-Fraktion), Helena Panten(Tausendfüßler Stiftung, Fachbereichsleiterin), Anke Kehrmann-Panten (Tausendfüßler Stiftung, Vorstand und Geschäftsführerin), Petra Dibbern (Stadtverwaltung Kaltenkirchen), Maike Reimer (Stadtverwaltung Kaltenkirchen), Karsten Wulf (Architekt); Bernd Schädler (Vorsitzender SPD-Fraktion), Hans-Jürgen Scheiwe (Vorsitzender CDU-Fraktion) und Bürgermeister Hanno Krause. Foto: hfr

Kaltenkirchen. Bereits nach den Sommerferien 2016 gingen die Grundschule Marschweg und der Hort an den Start. Nun konnte auch die neue Kindertageseinrichtung in der ehemaligen Gemeinschaftsschule Erich Kästner in der Hamburger Straße 70 bis 72 mit drei Krippengruppen und zwei Elementargruppen an den Start gehen. Sie bietet mit einer Nutzfläche von 640 Quadratmetern Platz für insgesamt 74 Kinder. Die Betriebsführung für die Kindertageseinrichtung wurde der Tausendfüssler Stiftung übertragen, die bereits den Hort in dem Gebäude betreut. Die „Kita Tausendfüßler Hamburger Straße“ steht ab sofort unter der Leitung von Claudia Deutschmann. Anmeldungen sind möglich unter Telefon 04191/ 50 69 37.

„Es freut mich, dass wir den jüngsten Mitgliedern unserer Stadtgemeinschaft jetzt so ein umfassendes Angebot an einem Standort anbieten können und unser Betreuungsangebot insgesamt weiter ausgebaut haben“, erklärte Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause bei der Einweihung. Jetzt befinden sich mit der Kindertageseinrichtung sowie der Grundschule und dem Hort Betreuungsangebote für Kinder von der Geburt bis zum Alter von zehn Jahren in einem Gebäude, unter einem Dach. „Das ist einmalig in Schleswig-Holstein“, so Krause. Der Bereich der Kindertageseinrichtung wurde komplett entkernt, saniert und entsprechend der gesetzlichen Anforderungen umgestaltet. So entstanden drei Krippenräume mit dazu gehörigen Schlafräumen, zwei Elementarräume mit jeweils anliegenden Gruppenraum, ein Bewegung- und Mehrzweckraum, eine Küche, ein Büro, ein Personalraum, ein Therapieraum sowie die erforderlichen sanitären Einrichtungen. Die hierfür bereitgestellten Haushaltsmittel in Höhe von rund einer Million Euro seien nach einem ersten Kassensturz „auskömmlich“. Weitere 125000 Euro seien von Seiten der Stadt in die Einrichtung der Kita investiert worden. Für die Schaffung der 30 neuen Krippenplätze gebe es eine Zuwendung aus dem Bundesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ von 372501 Euro. Zudem beteiligte sich die Gemeinde Oersdorf im Rahmen des bestehenden Versorgungsvertrages mit der Stadt an der Maßnahme mit 37.809,40 Euro.

Der zu der Einrichtung gehörende 1.800 Quadratmeter große Außenbereich wurde durch den Baubetriebshof geplant, gestaltet und mit neuen Spielgeräten und Bewegungsflächen ausgestattet. Der Außenbereich wurde optisch in einen Krippen- und in einen Elementarbereich unterteilt. Geöffnet ist die Einrichtung montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr. Von 7 bis 8 Uhr wird ein Frühdienst und von 14 bis 16 Uhr ein Spätdienst angeboten. Die Einrichtung verfügt über einen eigenen Zugang.