Gemeinsamer Flohmarkt kam sehr gut an

Einige Nachbarkinder in Bark haben die Flohmarktbesucher in ihrem Café mit selbstgemachten CakePops, Kuchen und Kaffee verköstigt. Von links nach rechts: Enie, Lennart, Finn; Joris und Caro. Foto: Sönke Ehlers

Bark/Schafhaus/Bockhorn/Todesfelde (seh) Viel Spaß und noch mehr gute Geschäfte hatten die Anwohner von Bark, Bockhorn, Schafhaus und Todesfelde bei ihren Straßenflohmärkten. Seit 2015 macht die Gemeinde Bark es vor. Es treffen sich nicht wie bei kommerziellen Flohmärkten alle auf einem großen Parkplatz, sondern jeder Verkäufer bietet seine Sachen dort an, wo er auch wohnt. „Das hat viele Vorteile“, findet Katja Stock aus Bark. „Wir müssen die Sachen nicht irgendwo hinfahren und dort aufbauen, sollte das Wetter mal schlecht werden, kann man sich schnell in Garage oder Carport unterstellen und der größte Vorteil ist, dass keine professionellen Anbieter dabei sind“, so Katja Stock. Zudem sei es auch schön, dass das gesamte Dorf auf den Beinen sei. Kaffee und Kuchen vom kleinen Hofcafé. Neben den ausgerümpelten Dingen, die man in Garagen und auf den Höfen kaufen konnte, kamen auch feinen Zungen und Mägen der Besucher nicht zu kurz. So hatten sich einige Nachbarskinder in Bark zusammengetan und ein kleines Hofcafé gegründet. Kaffee und Kuchen sowie CakePops boten Enie, Lennart, Finn, Joris und Caro an. Die Erlöse aus dem Verkauf wollten sie hinterher unter sich aufteilen. Andere Leckereien konnten bei Erika Börner erstanden werden. Leckere Marmeladen und Gelees hatte sie mit Früchten aus ihrem Garten zubereitet und eingekocht. In Todesfelde freute man sich über die Premiere des Flohmarktes. Die Verantwortlichen der Gemeinde hatten bei den Barkern angeklopft, ob man das Erfolgskonzept auch für Todesfelde übernehmen dürfe und somit vielleicht auch für noch mehr Interesse bei der sogenannten „Reisekundschaft“ zu erreichen. „Die Idee ist voll aufgegangen“, sagte Todesfeldes Bürgermeister Mathias Warn. Im nächsten Jahr solle es auf jeden Fall eine Neuauflage geben. Einige der Verkäufer hatten sich auch auf Höfen zusammengetan. „Bei uns halten die Leute, die mit dem Auto durch das Dorf fahren häufiger an“, findet Jorid Steenbock, die zusammen mit Mutter Ulrike und Freundin Louisa Warn am liebsten Bücher verkaufte. Thematisch hatten sie die Schmöker nach Krimi, Roman und Kinderbüchern aufgeteilt.