Getanzt, gefeiert, gewonnen: Lions-Ball im Margarethenhoff

Hatten bis zur letzten Minute Spaß auf dem Ball: Lions -itglied Heiner Mohr (v.li.n.re.) mit Bettina Stach, Marlies Mohr, Lions-Mitglied Annette Czerwinski und den Freunden Nina und Jörn Schmidt. Foto: Claudia Stehr

Kisdorf (csr) Festliche Kleidung, leckeres Essen und tanzen, bis die Füße richtig weh taten: Am Sonnabend wurde der Margarethenhoff in Kisdorf erst zum Ballsaal und dann zum Nachtclub: Der Lions Club Kaltenkirchen feierte mit rund 150 Gästen seinen 44. Wohltätigkeitsball. <EA>„Ich finde es großartig, dass hier das Essen noch ganz stilvoll serviert wird“, lobte Unternehmerin Petra Grollmann aus Henstedt-Ulzburg, die zum ersten Mal beim Ball dabei war. Sie freute sich über die Gelegenheit, einmal wieder ein schickes Ballkleid zu tragen. „Die kann ich sonst eigentlich nur auf Kreuzfahrten tragen, hier gibt es ja so wenige Bälle.“

Nach dem ausgezeichneten Menü des Restaurants von Kay Pellegrini ließen sich die gut aufgelegten Tänzer nicht zweimal bitten. Schon nach den ersten Walzerklängen wiegten sie sich um das Präsidentenpaar Wolfgang und Monika Timmermann auf dem Parkett. In Takt und Schwung gebracht von der Band „Vis-à-Vis“, die mit einem Spitzenprogramm und abwechslungsreichen Klängen alle Tänzer hochzufrieden und ausgelassen machte. Es wurde getanzt bis sprichwörtlich die Socken qualmten und die vierköpfige Band sich weit nach Mitternacht mit einer Zugabe verabschiedete. Man kennt sich und war unter Gleichgesinnten. Es ging aber nicht darum, gesehen zu werden. Der Ball war neben einem gesellschaftlichen Ereignis vor allem eine Benefizaktion. Das betonte auch Club-Präsident Wolfgang Timmermann in seiner Eröffnungsrede: „Nicht für jede Aufgabe in der Gesellschaft tritt das Land oder der Staat ein. Vieles ist in Eigeninitiative und mit bürgerschaftlichem Engagement machbar.“ Deshalb will der Lions Club in diesem Jahr ein Ehrenamtsprojekt unterstützen: „Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Schleswig-Holstein hat es sich zum Ziel gesetzt, sterbenskranke Menschen mit einem „Wünschewagen“, einem umgebauten Krankenwagen, an ihre letzten Sehnsuchtsorte zu bringen“, erklärt der Präsident.

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