Gutes Zusammenspiel der Basketball-Neulinge

Neue Erfahrungen unter den Brettern: Die Basketball-Minis des MTV Segeberg und der BSG Kisdorf/Kaltenkirchen (rote Spielkleidung) trafen in einem Freundschaftsspiel aufeinander Foto: mtr

Bad Segeberg/Kisdorf. (mtr) Neue Erfahrungen und Motivation für die anstehenden Aufgaben haben die jungen Korbjäger des MTV Segeberg bei einem Freundschaftsspiel bei der BSG Kisdorf/Kaltenkirchen gesammelt. „Das hat richtig Spaß gemacht“, meint Frieda Ristow nach dem Spiel. Die elfjährige Bad Segebergerin gehört zur neu entstandenen Basketballgruppe beim MTV Segeberg. Das U12-Team des MTV nimmt noch nicht am Spielbetrieb teil. Die Truppe aus Kisdorf und Kaltenkirchen ist da schon einen Schritt weiter.

„Die Mannschaft hat es hervorragend gemacht. Jetzt wissen wir aber auch, woran wir arbeiten müssen“, sagt MTV-Coach Heiko Rebling nach der Partie. „Wir haben uns gut verkauft.“ Das Ergebnis war am Ende Nebensache. Wichtig war dem Trainerteam, zu dem auch Alexander Sylvester und Jule Domke gehören, dass ihre Schützlinge Erfahrungen mitnehmen. Zur Halbzeit lagen die Segeberger mit 1:42 zurück. Der Trainingsvorsprung der BSG-Akteure, die ein reines Jungs-Team aufstellten, war deutlich sichtbar. „Wir nehmen seit dieser Saison am Spielbetrieb teil“, erklärt BSG-Trainer Jotis Chorozidis. In der gemischten U12-Landesliga stehen die Korbjäger aus Kisdorf/Kaltenkirchen auf Rang zwei mit drei Siegen und einer Niederlage. Korbleger, Pässe, Dribbling – grundlegende Techniken des Basketballspiels gehören bei den BSG-Minis zum Repertoire, das bei den MTV-Spielern noch gefestigt werden muss. „Unsere Trainingsgruppe gibt es jetzt seit rund zehn Monaten“, sagt Rebling, der auch das Training der U16 und U18 beim MTV Segeberg leitet. „Die Spieler haben schon tolle Fortschritte gemacht.“

In der zweiten Halbzeit lief es schließlich deutlich besser. Am Ende hatten die Segeberger neun Punkte erzielt. Mit 9:82 ging die Partie dennoch deutlich an die BSG. Das Wichtigste war für Rebling aber nicht die Leistungssteigerung seiner Schützlinge, sondern die Tatsache, dass sein Team nie aufgegeben hat. „In der zweiten Halbzeit haben wir als Team viel besser zusammengespielt“, zog der Högersdorfer ein positives Fazit. Den Spaß haben die Basketball-Novizen nicht verloren. „Ich freue mich schon auf das nächste Spiel“, meint Madita Tetzlaff, die seit einigen Monaten beim MTV auf Korbjagd geht.

 

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