Jahresrückblick – Dezember: Jubiläumsflasche bleibt geschlossen

WAHLSTEDT. (HÜL) Zum Abschluss des Stadtjubiläumsjahres – Verleihung der Stadtrechte an Wahlstedt am 1. Januar 1967 – unterschrieben die Stadtvertreter in ihrer letzten Sitzung 2017 diese von Bürgermeister Matthias Bonse präsentierte Urkunde, nach der die Weinbrandflasche „Wappen von Wahlstedt“ von 1967 aus dem Hause Lichtenheldt (vorn im Bild) weitere 50 Jahre bis zum 100-jährigen Stadtjubiläum im Tresor des Rathauses aufbewahrt werden soll. Dann wird erneut über eine etwaige Verwendung oder über die weitere Aufbewahrung zu entscheiden sein.

 

Juli: Fahrenkrug besteht 825 Jahre

FAHRENKRUG. (HÜL) Mit einer großen Festwoche feierte die Gemeinde Fahrenkrug im Juli 2017 ihr 825-jähriges Bestehen. Das Dorf mit seinen über 1600 Einwohnern und einer Fläche von 622 Hektar liegt im Herzen des Mittelzentrums Bad Segeberg/Wahlstedt und gehört zum Amt Trave-Land.

In die Jubiläumsfeierlichkeiten eingebettet war die Einweihung des Bildungszentrums mit Kita. Außerdem wurde die zweite Chronik über Fahrenkrug, verfasst von Heinz Jürgensen, zur Feier herausgegeben. Besonders willkommen geheißen wurde eine Abordnung aus der südfranzösischen Gemeinde Aigre. Mit den Franzosen besteht seit über 30 Jahren eine freundschaftliche Partnerschaft.

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April: Mit dem Gespann durch Schleswig-Holstein

Blunk. (KJH) Gespannfahrer aus ganz Schleswig-Holstein trafen sich im April in Blunk, um sich auf eine 16 Kilometer lange Fahrt über Felder, Feldwege und durch Wälder zu machen. Ponys und Großpferde, Ein- und Zweispänner machten sich auf die Rundtour zwischen Daldorf, Alt-Erfrade und Tensfeld. Zum Abschluss gab es dann noch einen Geschicklichkeitsparcours unter den Augen des fachkundigen Publikums zu bewältigen.

 

 

 

 

 

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Februar: 127. Corpsversammlung

BÜHNSDORF. (KJH) Die 127. Corpsversammlung eröffnete Wehrführer Bernd Bardowicks im Februar in Bühnsdorf. Obwohl es heute „Feuerwehrzweckverband“ heißen muss, hängt man an dem alten Begriff, genau wie an der Fahne von 1890, der ältesten Feuerwehrfahne des Landes. Traditionen hält man hier hoch, Anwärter, die in die aktive Wehr aufgenommen werden wollen, müssen mit einem Sprung über den Besenstiel beweisen, dass sie fit für den Dienst sind. Und selbstverständlich wird das „Schleswig-Holstein-Lied“ zum Ende jeder Versammlung gemeinsam gesungen.

 

Januar: Tannenbäume verbrennen

KLEIN RÖNNAU. (KJH) Schon seit zehn Jahren ist es in Klein Rönnau Tradition, dass die Bürger ihre Tannenbäume in „Schoers Kieskuhle“ bringen, wo sie dann von der Freiwilligen Feuerwehr zu einem wärmenden Lagerfeuer aufgeschichtet werden. 20 Feuerwehrleute hielten das Feuer in Gang, brieten Bratwurst und boten Glühwein und heiße Schokolade an. Unter den rund 130 Gästen sind nicht nur Rönnauer, auch bei Auswärtigen hat sich die gemütliche Veranstaltung herumgesprochen.

 

März: Afrikanischer Trommelzauber

NEUENGÖRS. (KJH) Nein, man brauchte sie nicht lange suchen, die 111 Schüler der Grundschule Neuengörs mit ihren Lehrern. Sie saßen in der Turnhalle hinter ihren Djembes, den afrikanischen Trommeln, und ließen sich von Leo Omorodion, Hamburger Lehrer und Musiker mit nigerianischen Wurzeln, mit dem Trommelzauber nach Afrika entführen. Besonders das Lied „Inubara Ibori“ (übersetzt: Hab keine Angst, Du schaffst das) war ein Ohrwurm, der den Kindern den ganzen Tag nicht aus dem Kopf ging.

 

 

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März: Wohlverdienter Ruhestand 

SCHMALENSEE. (KJH) Der „Damwildpapst des Nordens“, Forstrevierleiter der Hamburger Exklave Alt-Erfrade, Helmut Führer, ging im März in den wohlverdienten Ruhestand. Seit über 30 Jahren hatte er im Norden des Kreises Trophäen bewertet und gegenüber seinen Waidgenossen nie mit kritischen Anmerkungen gespart. Bei der Jahresversammlung erhielt er als Dank für seine Arbeit von Hegeringleiter Dirk Tensfeld einen Rhododendron zum Einpflanzen.

 

März: Musicalerfolg in Seedorf

SEEDORF. (KJH) Bis zum Platzen gefüllt war die Turnhalle der Schlamersdorfer Schule, als die vierten Klasse das Musical „Ritter Rost macht Urlaub“ aufführte. 230 Zuschauer verfolgten die Abenteuer des Ritters in dem modernen Musical aus dem Ruhrgebiet. Perfekte Bühnentechnik von Bühnenmeister Thomas Heick aus Lübeck, ein Jahr Proben und das von der ganzen Schule erstellte Bühnenbild ließen vergessen, dass es sich „nur“ um eine Schultheateraufführung handelte.

 

März: Der „Tunnelkrieg“ in Negernbötel

NEGERNBÖTEL. (KJH) Im März begann in Negernbötel der „Tunnelkrieg“. Der enge und niedrige Viehtriebtunnel unter der A21 wird seit 25 Jahren illegal auch von Pkw genutzt, die von der B 205 in Richtung Ostsee abkürzen. Nachdem angeblich über 150 Kfz am Tag die Abkürzung nutzten, blockierten Unbekannte den Tunnel mit Feldsteinen. Dadurch aber stieg die Verkehrsbelastung am Lehmberg – sehr zum Unmut der Anwohner. Durch Verkehrszählungen und Einwohnerbefragungen versuchte die Gemeinde über Sommer, wieder Frieden ins Dorf zu bringen, denn für bauliche Veränderungen hat man kein Geld.

 

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Gespannfahrerschnuppertag

SEEDORF-FRESENFELDE. (KJH) Der Gespannfahrerschnuppertag bei Holger und Birte Peters vom Fahrerteam Fresenfelde war wieder ein Highlight der Ferienpassaktion in der Gemeinde am südlichen Rand des Plöner Sees. Anne Rathje (12) aus Kembs, Leni Göttsche (12) aus Travenhorst, Lea Sophie (14) aus Berlin und Pia Sedelky (15) aus Seekamp waren zwar schon geritten, hatten aber noch keine Erfahrungen im Fahrsport. Nach Theorie und praktischen Übungen ging es dann zu einer Fahrt durchs sommerliche Holstein.

 

Mai: Musikalisches Highlight

KLEIN RÖNNAU. (KJH) Der ESC, der „European Song Contest“ warf Mitte Mai auch seine Lichter in die Reithalle des Kastanienhofs. Einen riesigen Bildschirm und auch eine große Tanzfläche hatte man aufgebaut. Michael Meier von den Kalkberg Consorten wollte einmal ausprobieren, ob eine Reithallenparty bei dem Feiervolk ankommt. Dass der deutsche Beitrag: „Perfect Life“ von Sängerin Levina keinen großen Erfolg verzeichnen konnte, nahm man gelassen, der Stimmung tat das keinen Abbruch.

 

November: Elvis in Klein Rönnau

KLEIN RÖNNAU. (KJH) „Love me tender“, „Jailhouse Rock“, oder „It’s now or never“ – im B 432 Diner war der King of Rock’n Roll König. Tom Miller (Thomas Grützner) aus Norderstedt bot eine bühnenreife Show. Seine Stimme, die so typisch nach „jungem Elvis“ klingt, hat er nicht trainiert. „Das ist einfach Naturtalent und Zufall“, meint er. „Hier kann ich Elvis auch mal drücken!“, freut sich Miriam Staar aus Kropp über das typisch amerikanische Flair und die echt amerikanische Atmosphäre.

 

 

Oktober: Obelisk wird restauriert

BAD SEGEBERG. (KJH) In seiner umliegenden Bebauung verschwunden war lange Zeit der Rantzau-Obelisk in der Hamburger Straße. Zudem hatte der Zahn der Zeit noch kräftig am Bückeburger Sandstein genagt. Jetzt wurde er fachgerecht restauriert und ins rechte Licht gesetzt. So ist das 427 Jahre alte Bauwerk wieder von allen Bürgern zu bewundern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

September: Blaulichttag der Feuerwehren

BAD SEGEBERG. (KJH) „390 Feuerwehrleute haben sich bei mir angemeldet, 500 Armbänder habe ich ausgegeben und es fehlten immer noch über 100!“ Gaby Turtun, Geschäftsführerin des Kreisfeuerwehrverbandes, hatte ein wenig den Überblick verloren. Die ganze Stadt war von den Feuerwehren des Kreises besetzt, die ihr Können und ihre Ausrüstung präsentierten. Einer der Höhepunkte war die „Rettung“ von Pastorin Rebecca Lenz aus dem Turm der Marienkirche.

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