Kinder gingen auf große Forschungsreise

Papa Martin Becker aus Rieseby half Lina (6) und Svea beim Sägen. Die Kinder konnten viel durch Ausprobieren lernen. Foto: Matthias Ralf

Daldorf (MTR) Malen mit Schlamm, Filtern mit Aktivkohle, Schnuppern für die Wissenschaft – beim ersten Fest für kleine Forscher im Erlebniswald Trappenkamp wurden die Teilnehmer in die Welt der Naturwissenschaften eingeführt. Rund 1500 Besucher forschten fröhlich vor sich hin. „Wir müssen noch mehr Steine nehmen“, war sich Hannes Woltemath sicher. Der Fünfjährige aus Stuvenborn war im Rausch der Forschung. Das Wasser sollte noch klarer werden. Dreckiges Wasser zu filtern, ist gar nicht so einfach, erfordert Geduld und die richtigen Hilfsmittel. Ob mit Tuch, Moos, Steinen oder gar der Aktivkohle die besten Ergebnisse erzielt werden, sollten die Kinder selbst herausfinden.<EA>„Tolles Wetter, gute Stimmung. Wir sind sehr zufrieden“, sagte Britta Gehlhaar. Die Waldpädagogin kümmerte sich zusammen mit vielen Helfern um die Gestaltung des Forscherfestes im Erlebniswald. „Das findet hier zum ersten Mal statt“, ergänzte Britta Gehlhaar. „Kinder im Grundschulalter machen viel zu wenig mit Naturwissenschaften“, kritisierte die Waldexpertin.  Durch Ausprobieren sollen die Teilnehmer nach Möglichkeit selbst auf die Lösungen kommen und sich dann wie kleine Forscher fühlen. Die Aufgaben für die kleinen Forscher waren vielfältig. Mal ging es um Vorwissen, das die Kinder anwenden mussten. Mal konnten sie etwas völlig Neues entdecken und dann stolz den Eltern oder Großeltern verkünden, was sie nun schon wissen. Welches Holz ist das härteste? Warum schwimmt Fichtenholz an der Wasseroberfläche und warum geht Eisenholz, ein Holz aus Afrika, sofort unter?