Kleiner Lebensretter aus dem Kühlschrank

Hans-Jürgen (v.li.n.re.) und Margarete Schaffner stellten mit Dorothea Kruse den richtigen Aufbewahrungsort der Dose vor: im Kühlschrank. Foto: gum Patienten leiden und wer im Notfall benachrichtigt werden soll. Hans-Jürgen (von links): und Margarete Schaffner stellten mit Dorothea Kruse den richtigen Aufbewahrungsort der Dose vor: im Kühlschrank.

Kreis Segeberg. Immer mehr Menschen leben alleine und haben daher auch im Notfall keine Unterstützung. Wenn sie nicht ansprechbar oder durch Schmerzen und Aufregung beeinträchtigt sind, ist es für die Ersthelfer schwierig, alle wichtigen Informationen zu erhalten. Die „Notfalldose“ erleichtert es ihnen, festzustellen, woran Patienten leiden und wer im Notfall benachrichtigt werden soll. Die handliche kleine Dose beinhaltet einen vorbereiteten Zettel, auf den die wichtigsten Angaben zur Person, Medikation, Allergien und Kontaktpersonen geschrieben werden. Damit die Dose schnellstmöglich gefunden werden kann, wird sie in der Kühlschranktür aufbewahrt. Zwei Aufkleber – einer an der Kühlschranktür, der zweite innen an der Wohnungstür – machen auf die Notfalldose aufmerksam und garantieren das schnellstmögliche Auffinden der relevanten Informationen. Die Notfalldosen sind in der örtlichen Apotheke erhältlich.

Weitere Informationen unter www.notfalldose.de