Kultige Sommertage mit viel Musik und Seeatmosphäre

Malcolm Brandon Siebert nutzte die Gelegenheit und tanzte Breakdance vor dem Kuso-Publikum. Foto Matthias Ralf

Bad Segeberg (mtr) „Hier muss man einfach tanzen“, meinte Malcolm Brandon Siebert schon am Eröffnungsabend des Kuso. Der 23-Jährige aus Leezen hatte vor der Bühne am Ende der Seepromende sichtlich Spaß daran, das Publikum mit ein paar Breakdance-Einlagen zu begeistern. Nicht nur deswegen war der Kultursommer mitreißend.

Der neue Veranstaltungsort am Großen Segeberger See in Bad Segeberg kam bei den meisten Besuchern sehr gut an. Kostenlose Konzerte in entspannter Atmosphäre, leckere Getränke, Essen in vielen Variationen und viel Klönschnack – das Konzept des Kultursommers funktionierte auch an der Seepromenade. Ob es noch besser war als bei die bisherigen Kuso-Veranstaltungen, die in den Vorjahren im Landratspark stattgefunden hatten, wollten die meisten Besucher nicht abschließend beurteilen. „Hier ist es anders, aber auf jeden Fall sehr schön“, meinte Jens Möller aus Bad Segeberg. „Es zieht sich hier etwas weiter auseinander. Dafür ist der Blick auf die Umgebung viel interessanter.“ Veranstalter Michael Meier von der Bad Segeberger Firma Kalkberg-Konsorten zog schon am Eröffnungsabend ein positives Resümee. Nach dem Aufbau am Mittwoch bei strömendem Regen, spielte an den folgenden Tagen das Wetter zum größten Teil mit. „Hier herrscht eine wahnsinnig tolle Atmosphäre. Ich würde mir viel mehr Veranstaltungen am See wünschen“, plädierte der Bad Segeberger. Manuel Preuss eröffnete wie in den Vorjahren den Kuso auf der Bühne. Der Solokünstler aus Hamburg traf mit bekannten Coversongs den richtigen Ton für das gemischte Publikum. Der Gitarrist war von dem Ambiente ebenfalls begeistert.

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