Laternenumzug sorgt für glänzende Kinderaugen

Mit Laterne in der Hand ging es vom Marktplatz durch die Fußgängerzone hinunter an die Seepromenade und von dort weiter zur Rennkoppel. Foto: THB

Bad Segeberg. (THB) Herrliches Frühherbst-Wetter erwartete die zahlreichen Besucher am tradtitionellen Laternenumzug von Segeberger Zeitung und VR Bank. Bereits ab 19 Uhr, also eine gute halbe Stunde vor dem offiziellen Start der Veranstaltung, hatten sich auf dem Marktplatz etliche Kinder zumeist mit ihren Eltern und Großeltern versammelt. Wie viele Menschen sich da am Ende auf den Weg durch die Fußgängerzone machten? Wieviele Teilnehmer der Laternenumzug hatte, war schwer zu schätzen. Etliche Hundert mit Sicherheit. Als sich hinten die letzten kleinen Grüppchen langsam in Bewegung setzten, hatte die Spitze des Zuges längst den Landratspark passiert und bewegte sich auf die Große Seestraße zu. Weil aber mit akustischem Abstand zu den Segebergern an der Spitze in der Mitte noch der Musikzug Sventana Bornhöved mitmarschierte, waren alle Teile ausreichend mit passender Begleitmusik versorgt.

Das SZ-Laternelaufen, dessen Ausrichtung der Verlag C.H. Wäser vor einigen Jahren von der damaligen Werbegemeinschaft Kalkbergring übernommen hat, zählt nach wie vor zu den besucherstärksten Umzügen der beginnenden dunklen Jahreszeit. Ihren maßgeblichen Anteil zum Erfolg trugen – neben den beteiligten Sicherheitskräften von Polizei, DRK und Freiwilliger Feuerwehr, deren Nachwuchs sich wieder mit Fackeln beteiligte – die am Großen Segeberger See ansässigen Wassersportvereine bei. Beim Weg über die Promenade in Richtung Rennkoppel, wo auch in diesem Jahr wieder das große, viel bestaunte Abschlussfeuerwerk und die Verpflegung durch den Segeberger Kiwanis-Club warteten, blieben etliche Laternegänger stehen, um sich den stimmungsvollen Lampionkorso von Segelclub, Bootsvereinen, DLRG und Ruderclub anzuschauen – für manche darüber hinaus natürlich eine sehr willkommene Verschnaufpause. Als Renner erwiesen sich auch dieses Jahr wieder die Laternen im markanten SZ-Blau, die an einem Stand auf dem Marktplatz zu Hunderten kostenlos verteilt wurden. Zum einen war nicht jedes Kind mit einem eigenen Exemplar gekommen, zum anderen konnten sich so auch zufällig vorbeikommende Familien spontan anschließen. Und nicht nur eine Oma oder ein Opa trugen am Ende fröhlich ein Licht vor sich her.