Lebensrettender Aderlass mobilisierte die Massen

Zum ersten freiwilligen Aderlass kam die angehende Abiturientin Emma Dwinger aus Schmalfeld in die Kaltenkirchener Feuerwehrwache. Die Blutabnahme nahm die Mitarbeiterin des DRK Blutspendedienstes Nord-Ost Lisa Lichtenwald vor.

Kaltenkirchen/Henstedt-Ulzburg. (ACH) Blut kann helfen, Leben zu retten. Das weiß auch Harald Hinz aus Garbek, Referent für Öffentlichkeit beim Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Nord-Ost. Unter dessen Federführung touren DRK-Mitarbeiter das ganze Jahr durch ganz Norddeutschland, um Spendern jeweils 500 Milliliter des kostbaren Lebenssaftes abzuzapfen. So auch nun in Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen. Und 187 Frauen und Männer folgten dem Aufruf zum freiwilligen Aderlass. Hinz: „Zum jetzigen Blutspendetermin in Kaltenkirchen in der Feuerwehrwache strömten 120 Spender, darunter 15 Erstspender, in Henstedt-Ulzburg in der DRK-Geschäftsstelle an der Straße Dammstücken waren es 67, darunter neun Erstspender. Ein toller Erfolg“, freute sich Hinz. Eine der Erstspenderinnen war die angehende Abiturientin Emma Dwinger aus Schmalfeld. Befragt nach ihrer Motivitation für den Aderlass antwortete die junge Frau: „Ich hoffe, dass ich mit meiner Spende einen kleinen Beitrag leisten kann, anderen Menschen zu helfen, die auf Bluttransfusionen angewiesen sind.“ Für Hinz und dessen Kollegen sind die insgesamt 93,5 Liter abgezapften Bluts an den beiden Standorten in Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg Motivation genug, um ständig weiterzumachen. „Mit dem Blutspenden können wir nun zahlreiche Kliniken in der Region versorgen, die diese für die Behandlung von Patienten dringend benötigen. Das ist einfach nur ein gutes Gefühl“, so Hinz. Der nächste Blutspendetermin des DRK im Kreis Segeberg ist für Freitag, 27. April, in der Gemeinschaftsschule am Seminarweg in Bad Segeberg geplant. Der Aderlass startet um 15 und endet um 19.30 Uhr. Jeder Spender bekommt im Anschluss als Dankeschön kostenlos lecker belegte Brote sowie Getränke.