Möbel Kraft feiert zum 15. Mal das Oktoberfest mit „Riesen-Gaudi“

Möbel-Kraft-Vorstand Günter Loose (links) begrüßte Mallorca-Star Peter Wackel im Festzelt des Möbelhauses. Foto: stm

Bad Segeberg. (stm) Bereits zum 15. Mal startete am vergangenen Freitag die bayrische Sause bei Möbel Kraft. Bis zum 7. Oktober fließt das Bier beim beliebten Oktoberfest an vier Wochenenden wieder in Strömen. Zum Start der Gaudi trat Stimmungskanone Peter Wackel auf und sorgte dafür, dass es der bestbesuchte Oktoberfest-Start aller Zeiten in der Kalkbergstadt wurde. Schon beim traditionellen Bieranstich hatte sich die riesige Almhütte gut gefüllt. Erstmals nahm Monika Saggau als Bürgervorsteherin an dem Ereignis teil. Sie hielt kein langes Grußwort, sondern wünschte schlicht eine tolle Feier und ging dann zum Bieranstich über. Mit 4.500 Besuchern ist das diesjährige Festzelt das größte, das Bad Segeberg je gesehen hat. Neben 2.500 Sitzplätzen werden auf 40 mal 60 Metern 2.000 Stehplätze – vor allem vor der Bühne – angeboten. Mit dem ersten Oktoberfestzelt hat die diesjährige Almhütte nicht mehr viel zu tun: Im Herbst 2004 räumte Möbel Kraft die Sofas aus seinem Polstermöbelzelt, um dort an einem Freitagabend und einem Sonnabend das erste Bad Segeberger Oktoberfest zu feiern. Von den heutigen Partynächten war noch nichts zu ahnen: Artig um 22 Uhr war Schluss mit lustig. Aber Kraft-Chef Günter Loose erkannte auf Anhieb das gewaltige Potenzial der Veranstaltung.

54.000 Besucher feiern die bayrische Sause

Im Folgejahr ließ er schon ein eigenes Festzelt aufbauen, damit die Polstermöbel an Ort und Stelle bleiben konnten. Seither wuchs das Fest von Jahr zu Jahr – aber der Platz reichte mitunter trotzdem nicht. Die Warteschlange wand sich schon bis zur Riihimäkistraße einmal quer über den gesamten Parkplatz. Inzwischen kommen jährlich bis zu 54.000 Menschen zu der weiß-blauen Fete. Möbel Kraft feiert das mittlerweile achtgrößte Oktoberfest der Welt. „Das Fest in der Schweiz haben wir inzwischen überholt. Auf Platz 7 stehen vor uns jetzt die USA mit 100.000 Besuchern“, schilderte Loose – und fügte verschmitzt an: „Bis wir die haben, dauert es wohl noch eine Weile.“ Unmöglich scheint aber auch das nicht, wenn man die Entwicklung des Festes anschaut.