Neuer Bienen-Lehrpfad lockte über 100 Besucher

Der erste Vorsitzende des Imkervereins Pronstorf und Umgebung, Andreas Bernitt (v.li.n.re.), dessen Stellvertreterin Heike Lück und Pronstorfs Bürgermeisterin Bettina Albert bei der offiziellen Einweihungsfeier des neuen Bienenlehrpfads. Foto: Alexander Christ

Pronstorf (ach) Bienen zählen zu den ältesten Nutztieren der Menschen. Dass wussten schon die Menschen in der Steinzeit vor über drei Millionen Jahren. Begehrt als Süßungs- und Nahrungsmittel zugleich haben die wichtigsten Produkte der summenden Wunderwerke: Honig, Wachs und das homöopathische Allheilmittels Propolis die Entwicklungsgeschichte des Homo sapiens entscheidend mitgeprägt – und das bis heute. Das wissen auch die zurzeit 40 aktiven Mitlieder des Imkervereins Pronstorf und Umgebung. Das wurde bei der offiziellen Einweihung des neuen Bienen-Lehrpfads auf dem rund 1500 Quadratmeter großen Areals im Obstgarten neben der Pronstorfer Kirche beim ersten Pronstorfer Honig- und Bienenfest kräftig gefeiert. Frisch geschmierte Honigbrote, Honig Met, Honigkuchen, aus Bienenwachs gerollte Kerzen und das aus über 150 natürlichen Wirkstoffen von Bienen erzeugte homöopathische Allheilmittel Propolis konnten geschmeckt, ausprobiert und angewendet werden.

Sehr zur Freude von Andreas Bernitt, seit 14 Jahren erster Vorsitzender des 1906 gegründeten Imkervereins. Er führte die Besucher durch den mit sieben großen Schautafeln ausstaffierten Lehrpfad. „Bienen sind echte Arbeitstiere. Für die Gwinnung von 300 Gramm Honig, muss eine Arbeiterbiene 20.000 Mal bei einer Lebenserwartung von etwa 60 Tagen ausfliegen“, so der Experte. Geboren wurde die Idee, einen Bienen-Lehrpfad anzulegen, Anfang des Jahres bei einem der regelmäßigen Stammtisch-Treffen der Mitglieder. „Schnell konnten wir die Verantwortlichen in der Kirchengemeinde und der Gemeindevertretung für unseren Plan begeistern und dann ging es Schlag auf Schlag“, so Bernitts Stellvertreterin Heike Lück. Inhalte, Fotos und Grafiken mit leicht verständlichen Inhalten für die sieben im Obstgarten aufgestellten Schautafeln erstellt und in Auftrag gegeben werden. „Gemeinde und Kirche haben unser Projekt von Anfang an unterstützt. Dafür herzlichen Dank“, freute sich Heike Lück.

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