Osterfeuer und Eiersuche bei widrigem Wetter

Osterhase Mareike und ihr Korb mit Süßigkeiten war begehrt bei den Kindern Foto: gug

KALTENKIRCHEN (GUG) Ein bisschen frühlingshafter hätte das Wetter schon sein können für das traditionelle Osterfeuer im Freizeitpark. Bei kalten Temperaturen und Schneegriesel war einem doch eher weihnachtlich zumute. „Wir lassen uns auch von schlechtem Wetter nicht schrecken“, meinte Stephan Hamann vom Deutschen Roten Kreuz. Gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk, organisiert der Verein schon seit Jahren das Osterfeuer und die Ostereiersuche für die Kinder. Auf verschiedenen Arealen konnten Kinder jeden Alters nach verstecken Schokoladeneiern und Schokoladen-Osterhasen suchen. Ein Spaß nicht nur für die Kleinen, sondern auch für deren Eltern, die ebenso begeistert mit suchten. Damit keines der Kinder leer ausging, verteilte Osterhase Mareike Harms vom THW noch Süßes unter ihnen.

Mit Regenschirm ausgerüstet ließ es sich vor dem Osterfeuer gut aushalten.
Foto: gug

„Sämtliche Süßwaren haben die Firmen Famila und Sky aus Kaltenkirchen gespendet, hierfür noch einmal unser Dank“, so Stephan Hamann. Mit Gasbrennern ausgerüstet machten sich Lars Boehnke und Jan Knutzen vom THW daran den erst am Morgen mit einem Radlader zusammengefahrenen Haufen an Holz und Reisig zu entzünden. Ein schwieriges Unterfangen, „das ist alles viel zu nass, wir hätten Stroh in die Mitte packen müssen“, meinte Andreas Barkowsky vom THW. Für ein gleichmäßiges Brennen wurde der Holzstoß auch noch einmal mit dem Radlader umgeschichtet.

Björn Schwarz und seiner Partnerin Eliza mit Tochter Sofia (6) gefiel die Veranstaltung gut. „Das ist schön gemacht für die Kinder hier“, meinten beide. Der zweijährige Kjartan aus Kaltenkirchen war glücklich einen Schokoladen-Osterhasen ergattert zu haben und strahlte nur so. Obwohl sie eigentlich gar kein Osterfest feiern, erfreute sich die achtköpfige irakische Familie Salim Ido an dem Osterbrauch. Yumi aus Kaltenkirchen war das alles allerdings immer noch zu kalt: „Es ist schön hier, aber ich komme von der Südinsel von Japan, dort läuft man jetzt schon in kurzen Hosen herum und das Kirschblütenfest ist bald“, meinte sie ein bisschen wehmütig.