Seit 30 Jahren im Dienst des Schützenhofes

Seit 30 Jahren kellnert Rolf Götzke (links) als Festangestellter im „Schützenhof“ und bildet mit Inhaber Jürgen Dill nach dessen Aussage „ein überaus eingespieltes Team“. Foto. Dierk E. Seeburg

Bad Segeberg (des) Weit mehr als die Hälfte seines Lebens hat der jetzt 54-jährige Rolf Götzke als Kellner und inzwischen Oberkellner des traditionsreichen Gasthofes „Schützenhof“ bisher der Familie Dill gedient. Nun hat er dort 30-jähriges Betriebsjubiläum und bildet nach wie vor mit dem 61-jährigen Betriebsinhaber und Küchenchef Jürgen Dill sowie den weiteren Bedienungen „ein überaus eingespieltes Team“, lobt sein Chef. Als Chef-Servicekraft kennt sich Götzke seit Jahr und Tag in allen Bereichen des gut 2010 Jahre alten Traditions-Gasthofes aus, ob im Hotelbetrieb mit den acht Fremdenzimmern im Obergeschoss oder im Gäste-Service der Gaststätte an der Dorfstraße 86. Am Bier-Zapfhahn hinter dem Tresen des Schankraums ist er ebenso eifrig und routiniert wie beim Servieren von Speisen und Getränken im Saal, auf den acht Kegelbahnen und im Festsaal für bis zu 200 Personen sowie im Jagdzimmer und im hinteren kleinen Gästeraum. „Die Arbeit, die anfällt, wird gemacht“. „Der reine Service macht am Tag nur rund zwei Stunden aus,“ schätzt der Oberkenner. Die übrigen acht Stunden braucht er zur aufwändigen Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen. Neben der Arbeit im Service ist er zuständig für die Betreuung des Buffets, die Zimmer-Belegung an der Rezeption, den Wareneinkauf und die Kontrolle des Lagers. Das alles hat er von der Pike auf gelernt. Denn der in Wahlstedt aufgewachsene Götzke begann seinen Berufsweg bereits als 14-jähriger Auszubildender im damaligen Intermar-Kurhotel des früheren Betreibers Giovanni Cardini. Zehn Jahre lang arbeitete er in dem Hotel. Im Frühjahr 1976 stach ihm dann eine Stellenausschreibung in der Segeberger Zeitung von Gastronom Heinrich Dill ins Auge, der den Betrieb zusammen mit seiner Frau Erika 1952 vom Vater Hans übernommen hatte. Er bewarb sich und wurde prompt angenommen. In seiner Freizeit kümmert sich der Betriebsjubilar um seine Familie und frönt seinen Hobbys. Dazu zählt das Angeln, wobei dann auch ab und an für die Gäste des Hauses Frischfisch-Genuss anfällt.