Spinning Charity-Teilnehmer gaben alles

Die Frauen und Männer, die sich für eine Teilnahme am Spinning Charity Marathon entschieden hatten, schlugen sich tapfer Foto: pet

BAD BRAMSTEDT. (PET) „In die Pedale treten, schwitzen und dabei nicht nur etwas für die eigene Gesundheit, sondern obendrein noch etwas Gutes tun“, dachten sich die Teilnehmer des vierstündigen 6. Spinning Charity Marathon, die sich kürzlich voller Power und Engagement auf die Aktion der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt einließen. 117 Frauen und Männer in allen Altersgruppen, überwiegend Angehörige der Bundes- und Landespolizei aus Schleswig-Holstein sowie Mecklenburg-Vorpommern, aber auch Angehörige der regionalen Freiwilligen Feuerwehren und Privatpersonen, strampelten in der Sporthalle auf dem Polizeigelände am Raaberg 6, was das Zeug hielt.

Ohne Kondition ging das Ganze natürlich nicht – die Teilnehmer mussten in der Lage sein, vier Stunden lang durchzufahren. Einige teilten sich auch ein Bike und fuhren als Zweier-Mannschaft. Bei ohrenbetäubend lauter Power-Musik und unter der Motivation von vier Trainern, die sich abwechselten und die Teilnehmer zu Höchstleistungen anspornten, wurde auf 100 Stand-Fahrrädern sitzend und ab und zu auch in Stehposition bei hohem Tempo gefahren.

Am Ende konnte Polizeihauptmeister Karsten Schmall, Ausbilder bei der Bundespolizei und Organisationschef des sportlichen Events, Horst Schulze, stellvertretender Außenstellenleiter des Weißen Ring, Kreis Segeberg, einen Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro überreichen. „Wir sind sehr glücklich über diese großzügige Spende, die den Opfern von Kriminalität zugute kommt“, sagte Schulze. 2.500 Euro kamen durch die Teilnahmegebühren zusammen und weitere 500 Euro wurden von der Kooperativen Regionalstelle Nord von der Landespolizei sowie der Regionalgruppe Nord von der GDP (Gewerkschaft der Polizei) gespendet.