Sternsinger verteilten Segen im Landtag

Fleißig sang Ministerpräsident Daniel Günther mit den Bad Bramstedter Sternsingern. Günther, selbst Katholik, war als Jugendlicher Ministrant in seiner Eckernförder Gemeinde „St. Peter und Paul“. Foto: bmd

Kiel/BAD BRAMSTEDT. (bmd) Viel Zeit nahmen sich Ministerpräsident Daniel Günther und Landtagspräsident Klaus Schlie beim Besuch von 50 Schleswig-Holsteinischen Sternsingern.

Rund ein Dutzend davon kam aus der katholischen Gemeinde „Jesus Guter Hirt Bad Bramstedt/Kaltenkirchen“. Nachdem die kleinen Könige die Kreidezeichen 20*C+M+B+18 „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an der Staatskanzlei und dem Landeshaus angebracht hatten, stellten sich die beiden Repräsentanten des Landes den Fragen der Sternsinger im Plenum des Landtages.

Weder Günther noch Schlie hatten mit den tiefgründigen und klugen Fragen der acht- bis 14-Jährigen Botschafter gerechnet. Da ging es um Glyphosat, Jamaika-Koalition bis zur Frage, was Günther und Schlie denn vom amerikanischen Präsidenten Trump hielten. Dabei kam auch Persönliches der Politiker wie Herkunft und Alter auf’s Tablett.

„Ich habe ja schon viele Besucher vom Abiturienten bis zum Wissenschaftler hier empfangen, aber derart kluge Fragen sind uns selten gestellt worden,“ lobt Schlie die jungen Könige.