Superman tanzte mit Mario und Vampirbraut

Auch „Superman“ Oliver Brunsch, „Vampirbraut“ Anja Jensen aus Itzstedt und „Super Mario“ Birger Behrens aus Stade amüsierten sich prächtig beim Karneval in Kisdorf. Foto: ach

Kisdorf. (ACH) 900 verkleidete Partygäste kamen zur 32. Auflage des Karnvelas in Kisdorf. Darunter auch polarisierende Gäste wie Donald Trump.

Im schwarzen Anzug, weißem Hemd und rubinroter Krawatte und überheblicher „America first“-Ansage sorgte Timothy Readwin aus Oersdorf für Erheiterung auf der Feier. Abseits des Präsidenten ging es heiter weiter durch den Pulk der illustren Karnevalisten. Zehn junge Frauen aus Henstedt-Ulzburg, Winsen und weiteren umliegenden Kommunen, einheitlich verkleidet und geschminkt als „La Catrinas“, der symbolischen Figur für den Tag der Toten in Mexiko, amüsierten sich ebenso wie „Superman“ Oliver Brunsch aus Norderstedt, „Vampirbraut“ Anja Jensen aus Itzstedt und „Super Mario“ Birger Behrens aus Stade. Und die tanzten ausgelassen mit „Matrosen“, „Flugkapitänen“, „Cops“, „Kätzchen“ und feschen „Bauernfrauen“. Für die taktvolle Beschallung der Fete sorgten die Mitglieder der Band „Zack Zillis“ aus Wilster (Kreis Steinburg) mit fetzigen Pop-Coversongs aus 30 Jahren Musikgeschichte, beispielsweise mit „Atemlos“ von Helene Fischer, „Amarillo“ von Tony Christie oder „Er gehört zu mir“ von Marianne Rosenberg. Ab 22 Uhr war die Tanzfläche dicht gefüllt mit gut gelaunten Partygästen.

Verkleidet und geschminkt als „La Catrinas“, die Figur die symbolisch für den Tag der Toten in Mexiko steht, amüsierten sich diese jungen Damen auf der Karnevalsfeier. Foto: ach

 

Was für ein logistischer Aufwand hinter der Organisation einer solchen Spaßparty mit 900 Besuchern steckt, erläuterte Andreas Holstein, Vorsitzender des Festausschusses der Freiwilligen Feuerwehr Kisdorf: „Mit den Aufbauarbeiten, der Beschaffung von Speisen und Getränken sowie der Dekoration haben wir mit 80 freiwilligen Helfern der Feuerwehr und der Landjugend bereits drei Tage vorher begonnen.“ Die Erlöse aus den Eintrittskarten und dem Verkauf von Speisen und Getränken fließt in die Jugendarbeit der jeweiligen Institutionen.