Tafel feierte 20-jähriges Bestehen

Die Präsidentin der Kaltenkirchener Lions, Ingeborg Wittkugel, und Sekretär Klaus Stuber hatten einen Sack mit 500 Euro als Geschenk für Dagmar Beese und die Kaltenkirchener Tafel mitgebracht. Foto: gug

Kaltenkirchen. (GUG) 249 Tafeln gibt es bundesweit – eine davon ist die Kaltenkirchener Tafel. Sie feierte jetzt ihr 20-jähriges Bestehen. 1998 wurde sie auf Initiative von Bürgermeister Ingo Zobel und Pastor Wolfgang Schulz gegründet.

Seitdem sammeln die Mitarbeiter Lebensmittel, die der Handel nicht mehr verkaufen kann, obwohl diese noch haltbar, genießbar und verwertbar sind. Gut 600 Menschen werden auf diese Weise mit Lebensmitteln versorgt.

„Am Anfang haben wir die Leberwurst noch grammweise bei unseren Lieferanten abgeholt, mittlerweile brauchen wir zwei Fahrzeuge, eines mit Kühlung, und holen fünfmal in der Woche kistenweise Lebensmittel bei Händlern und Produzenten ab“, so Beese. Beständig sei die Anzahl der Bedürftigen in den 20 Jahren gewachsen, zweimal ist die Tafel in den Jahren umgezogen, weil der Lagerraum zu klein wurde.

20 Jahre erfolgreiche Hilfe waren für die Kaltenkirchener Tafel ein guter Grund, um mit Mitgliedern und Gästen in ihren Räumen in der Werner-von Siemens-Straße zu feiern. Für die Vorsitzende Dagmar Beese bot sich damit ein willkommener Anlass, sich bei den vielen, zum Teil schon langjährigen und ehrenamtlichen Helfern zu bedanken. Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe und die 2. stellvertretende Bürgermeisterin Susanne Steenbuck würdigten das Engagement der Tafel, die auch über die Stadtgrenzen hinaus in den Umlandgemeinden wie Nahe, Itzstedt und Kayhude sowie Kisdorf und Sievershütten viele Menschen unterstützt. „Der Bürgermeister und ich sichern der Kaltenkirchener Tafel auch weiterhin unsere volle Unterstützung zu“, stellte Scheiwe klar.

Ingeborg Wittkugel und Klaus Stuber vom Lions Club Kaltenkirchen überbrachten einen Sack mit 500 Euro als Geschenk. Eine Ehrenurkunde gab es von dem Vorsitzenden des Landesvereins der Tafel, Frank Hildebrandt: „Schön, dass ihr all die Jahre bestehen geblieben seid, das haben nicht alle Tafeln geschafft”, meinte er anerkennend.