Umbau der Kurhausstraße – Ein Bürgertreffen ist geplant

Zu eng und zu gefährlich für Radfahrer, zu holprige Bürgersteige für Fußgänger – in der Kurhausstraße besteht Handlungsbedarf. Foto: stm

Bad Segeberg. Viele Anwohner der Kurhausstraße machen sich Sorgen bezüglich der Umgestaltungspläne ihrer Wohnstraße. Daher veranstaltet die örtliche Unternehmergemeinschaft „Wir für Segeberg“ einen Gedankenaustausch. Beginn ist am Mittwoch, 12. September, ab 18.30 Uhr im Hotel Residence, Krankenhausstraße 4.

Die Kurhausstraße ist schon seit Jahrzehnten eine Herausforderung für Autofahrer, Radler und Fußgänger. Durch die vielen Seitenstraßen und Parkbuchten sowie die Zufahrten zur Allgemeinen Klinik und dem Herzzentrum entstehen viele unübersichtliche Punkte, an denen Fußgänger und Radfahrer Gefahr laufen, nicht rechtzeitig gesehen zu werden. „Wir für Segeberg“ möchte nun ein Meinungsbild der Kurhausstraßen-Anwohner einholen, bevor das Thema in der Kommunalpolitik aufgegriffen wird. Um Interessenskonflikte zu vermeiden, wird ein externer Moderator engagiert. „Wir wollen Ideen und Befindlichkeiten sammeln“, so Marlis Stagat, Vorsitzende vom Verein.

Das Kernproblem, das einen Umbau der Kurhausstraße seit Jahren verhindert, ist ihre Enge. Auf wenigen Metern müssen Fahrbahn, Parkstreifen, Geh- und Radwege untergebracht werden. Die jetzigen Radwege auf jeder Straßenseite sind nach Meinung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) mit einem Meter viel zu schmal. Die Experten fordern ein Mindestmaß von 1,50 Metern pro Richtung. Zudem sind die Bürgersteige an einigen Stellen sehr holprig. stm

Eine vorherige Anmeldung zur offenen Diskussion am Mittwoch, 12. September, ist per E-Mail an info@wirfuersegeberg.de gewünscht.