Weihnachten im Schuhkarton

Das „Weihnachten im Schuhkarton“-Team besuchte Kinder in ihrem Zuhause im ukrainischen Dorf Marianovka. Foto: David Samuel Vogt

Kreis Segeberg. Die Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ bringt Kriegskindern, Flüchtlingen und anderen ausgegrenzten Mädchen und Jungen Hoffnung. Das beobachtet Geschenke der Hoffnung, das christliche Werk, das hinter der Mitmachaktion steht. Zum 23. Mal rufen sie dazu auf, Geschenkpäckchen für bedürftige Kinder zu packen. Die Päckchenspenden können bis zum 15. November zu einer von tausenden offiziell registrierten Abgabestellen gebracht werden. Im Kreis Segeberg können in Struvenhütten bei Gudrun und Gerhard Gewert, Im Wiesengrund 8, sowie in Kaltenkirchen bei der Sparkasse Südholstein, Holstenstraße 32, und bei Öfen und Kamine in der Kieler Straße 8 Pakete abgegeben werden. Ein weiterer Sammelpunkt ist in Lentföhrden bei Ursula und Herbert Neumann, Kieler Straße 67. „Das Besondere an dieser Aktion ist, dass ein gespendeter Schuhkarton mehr als nur einen Glückmoment bei den Kindern auslöst. Es geht darum, ihnen langfristige Werte wie Glaube, Hoffnung und Liebe spürbar zu vermitteln“, erklärt Bernd Gülker, geschäftsführender Vorstand von Geschenke der Hoffnung. Für viele der Kinder sei es das erste Geschenk ihres Lebens und sie spürten die Zuneigung, die ihnen dadurch vom Päckchenpacker entgegengebracht wird. Die Schuhkartons aus dem deutschsprachigen Raum werden überwiegend in osteuropäischen Ländern verteilt. Durch den Kontakt mit den lokalen Kirchengemeinden erfahren die Mädchen und Jungen nicht nur mehr über den Glauben, sondern auch praktische Unterstützung.

Alle Informationen sowie Packtipps und Hinweise, was nicht eingepackt werden soll, gibt es auf www.weihnachten-im-schuhkarton.org