Wie lange bleibt die Hoppelpiste im Ellerbeker Weg?

Der Ellerbeker Weg ist nach den Kanalarbeiten eine Hoppelpiste. Wie die notwendige Grundsanierung aussehen soll, wird lebhaft diskutiert. (Foto: dt)

Elmschenhagen/Kroog. Der Ellerbeker Weg muss zwischen Tröndelweg und Weinberg dringend saniert werden. Über die Gestaltung gibt es aber heiße Diskussionen. Auch Oberbürgermeister Ulf Kämpfer nahm das Thema bei seinem Besuch im Ortsbeirat Elmschenhagen/Kroog auf.

Geschüttelt, nicht gerührt, aber genervt sind Autofahrer im Ellerbeker Weg. Denn nachdem die Kanäle saniert worden sind, blieb ein Flickenteppich zurück, der bei den Anwohnern die Gläser im Schrank klirren lässt, wenn schwere Fahrzeuge vorbei rollen. In mehreren Sitzungen präsentierte die Verwaltung verschiedene Varianten zum Ausbau der Straße, die bei den Bewohnern aber auf wenig Gegenliebe stießen. Der Ortsbeirat versuchte zu vermitteln. Nachdem sich der Bauausschuss in der Januar-Sitzung für eine veränderte Variante mit zwei Meter breiten Gehwegen entschieden hat, soll es nun erneut Verhandlungen mit den Anliegern geben, kündigte Kämpfer vor rund 50 Besuchern der Sitzung an. Denn um die Pläne umzusetzen, muss die Stadt auch Grund und Boden von Privatleuten kaufen. „Bis zur Sommerpause sollen Vorverträge mit den Eigentümern geschlossen werden“, berichtete der OB. „Wenn das nicht gelingt, kommt ein Planfeststellungsverfahren.“ Und dann bleibt die Hoppelpiste noch eine Weile erhalten.

Nach derzeitiger Voruntersuchung ist eine 6,50 Meter breite Fahrbahn vorgesehen, dazu auf einer Seite ein mit Bäumen bepflanzter Sicherheitsstreifen von 1,50 Meter, ein zwei Meter breiter Fußweg und ein 2,50 Meter breiter Radweg für beide Richtungen, außerdem auf der anderen Straßenseite ein etwa zwei Meter breiter Bürgersteig. Die Gesamtkosten belaufen sich nach Informationen aus dem Tiefbauamt auf 1,7 bis 1,9 Millionen Euro – je nach Gestaltung. Etwa die Hälfte davon müssen die Grundstückseigentümer bezahlen.