Ausverkauftes Benefizkonzert zugunsten der Tafel

Das Bundespolizeiorchester unter der Leitung von Matthias Wegele bewies seine Professionalität mit jedem Stück. Fotos: bmd

BAD BRAMSTEDT. „Schöner kann der Abend nicht sein“, schwärmte Sabine Baumbach. Sie ist Vorsitzende der Bad Bramstedter Tafel und freute sich über den Ausverkauf des Benefizkonzerts im Kurhaustheater zugunsten der gemeinnützigen Einrichtung. Organisiert wurde das Konzert von der Bramstedter Bundespolizeidirektion. Es war ein musikalischer Höhepunkt des ausgehenden Jahres, den das Bundespolizeiorchester unter seinem Dirigenten Matthias Wegele den Kurstädtern präsentierte.

Die Musiker aus Hannover zelebrierten einen Strauß an Musik – von Klassik über Musical und Filmmusik bis Pop. Als Solistin glänzte die bezaubernde Jenny Viola Offen, die auf den großen Bühnen zu Hause ist, mit Bernd Meinunger ihre erste CD aufnahm, für Unheilig sang und als Solistin auf der MS Europa unterwegs ist. Im Kurhaustheater brillierte sie mit „Gold von den Sternen“ aus dem Mozart-Musical, Caro Emeralds Spitzenhit „A Night Like This“ und Gloria Gaynors „I Am What I Am“.

Für Begeisterung sorgte nicht minder das Bundespolizeiorchester, das gleich zu Beginn mit dem berühmten „Florentiner Marsch“ eine beschwingte Stimmung erzeugte. Bei der Ouvertüre des Klassikers „Leichte Kavallerie“ klatsche das Publikum bereits im Takt mit. Unvergessliche Filmmelodien, die an Miss Marple und die ersten James-Bond-Filme erinnerten, begeisterten die Zuhörer. Nicht fehlen durften bei der 45-köpfigen Big-Band Melodien von Benny Goodman, der den Swing seinerzeit salonfähig machte. Dass die Polizei-Band unter Matthias Wegele aus hervorragenden Solisten besteht, bewiesen die Musiker mit einem Querschnitt der berühmtesten Melodien von Udo Jürgens.

Richtig aufgemischt wurde das Kurhaustheater am Schluss noch einmal mit Zugaben von Jenny Offen und Dirigent Wegele. Offen intonierte mit ihrer Mezzo-Sopran-Stimme „It‘s Raining Men“. Dann sangen Offen und Wegele den Sinatra-Song „Something Stupid“ im Duett, dabei kniete der Dirigent zeitweise vor der Sängerin. „Ich hatte Gänsehaut pur“, entfuhr es Ex-Bürgermeister Hartmut Opitz aus Bimöhlen. Und da sprach Opitz wohl für die meisten Zuhörer dieses hervorragenden Konzerts, das insgesamt 4.500 Euro Spendengeld für die Tafel eingespielt hat. bmd.