Ein besonderes Gastgeschenk

Als Dank gab es von Putlitz‘ Bürgermeister Bernd Dannemann (links) eine Deko-Gans, die Bürgervorsteher Hans-Jürgen Schweiwe entgegennahm. Foto: lbw

Kaltenkirchen. (lbw) Bernd Dannemann, Bürgermeister der Stadt Putlitz in Brandenburg, Partnerstadt von Kaltenkirchen, brachte ein besonderes Geschenk mit: eine Deko-Gans. 

„Putlitz wird auch die Gänsestadt genannt, weil wir auf dem Wappen eine Gans haben“, erklärte Dannemann, der die Deko-Gans an Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe überreichte und sich für die vielen Jahre der Begleitung und Beratung bedankte. Weil Dannemann das Akkordeon-Orchester Kaltenkirchen schon bei seinem ersten Besuch 1998 so viel Freude bereitete hatte, übergab er den Musikern einen Umschlag „mit zwei Scheinen“. 

Große Themen sind Umweltschutz undDigitalisierung

Der Bürgervorsteher und der Bürgermeister Hanno Krause hatten am Sonntag traditionell zum Empfang ins Rathaus geladen, um den rund 300 Gästen aus Vereinen, Verbänden, Wirtschaft, Politik und Nachbarschaft einen Rückblick ins vergangene und einen Ausblick ins neue Jahr zu geben. Krause hob in seiner Rede hervor, gegen globale Klimaveränderungen vorzugehen, „nicht nur die Politik und Wirtschaft müssen jetzt die richtigen Entscheidungen treffen, sondern wir alle“. In Kaltenkirchen spiele der Umweltschutz bei der Stadtentwicklung stets eine Rolle. „Wir schaffen grüne Zonen zum Verweilen, kümmern uns um die Förderung des Radverkehrs und errichten Ladesäulen für die Elektromobilität. Aktuell diskutieren wir das Verbot von Plastikgeschirr auf öffentlichen Märkten“, so Krause. Ein weiteres Thema, das angegangen werde, ist die Sanierung und die Digitalisierung der Schulen mit drei Millionen Euro aus den Haushalten der Stadt und des Schulverbandes. Auch für die ältere Generation tue Kaltenkirchen viel: „An der Brauerstraße werden 70 öffentlich geförderte, altersgerechte Wohnungen entstehen und direkt am Bahnhof eine Pflegeeinrichtung mit 120 Betten. Beide Projekte sollen 2019 fertig gestellt werden.“ Stolz ist die Stadt auf die Umzüge von Stadtbücherei und Volkshochschule. „Die Besucherzahlen der Bücherei sind um 36 Prozent gestiegen.“ 

Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Besucher im Foyer bei Getränken und Häppchen in Gesprächen austauschen.