Zum Henker mit den Henks

Mit dabei im „Monument Haus“ sind auch Sekretärin Zoe Mapleton (v.li.n.re.), Augustus und Henrietta Henk, Reinigungskraft Vernon Previtt und Hausangestellte Edna Honeywel. Foto: fri

Kattendorf. (FRI) Einen schwarzen Comedy-Thriller von Norman Robbins in der deutschen Fassung von Axel von Koss bietet momentan die „hochdeutsche“ Gruppe Twilight im Theater in Kattendorf (TiK). Zuvor aber präsentierten die Regie führenden Birgit Schnackenberg und Grit Feller stolz den gläsernen Amarena-Preis 2018 vom Bund deutscher Amateurtheater, den das Theater in der Kategorie „Gesamtwirken eines Amateurtheaters“ verliehen bekommen hatte.

„Twilight goes Britain“ freute sich das Ensemble, das schon vor einigen Jahren „Schau nicht unters Rosenbeet“ vom gleichen Autoren gespielt hatte. Da das ein großer Erfolg in Kattendorf war, gab es jetzt eine zweiaktige Fortsetzung mit „Zum Henker mit den Henks“ unter dem Motto „Kein Mord ohne Bezahlung“. In diesem Stück tötet allerdings die dem Mordhandwerk nachgehende Familie Henk auch unentgeltlich und ist froh, dass sie diese Tradition fortsetzen kann. Seit 400 Jahren erdolchen, erdrosseln, vergiften, erstechen und erschießen die Henks professionell ihre Opfer in ihrem schaurigen „Monument House“. Auch in dem neuen Stück werden acht Personen ins Jenseits befördert, geht es doch um das Erbe! Es ist spannend bis zum Schluss. Das Ensemble spielt hinreißend und „mörderisch“ lustig und begeisterte bei der Premiere das Publikum im vollbesetzten Theater.

Weitere Aufführungen sind bis zum 1. Dezember immer freitags und sonnabends um 20 Uhr und am 24. November um 16 Uhr im Theater, Sievershüttener Straße 18a, zu sehen.