1100 neue Bäume für den Klimawald

Kimawald pflanzen Olzeborch-Lehrerin Silke Werner und Melina Thomas, 5a, pflanzen eine Eiche ein Henstedt-Ulzburg, Achterkoppel

HENSTEDT-ULZBURG. 1100 Bäume haben die Henstedt-Ulzburger in gut zwei Stunden gepflanzt. Zweieinhalb Hektar Neuwald aus Eichen, Buchen und Ahorn haben sie damit am vergangenen Sonnabend angelegt. Der Bürgermeister buddelte mit. Und auch Gemeindevertreter, Schüler samt Lehrerin oder Familien sowie die Jugendfeuerwehr: Alle packten mit an und organisierten einen Shuttle-Service in die Feldmark östlich der Gemeinde.

Dort stellte die Gemeinde eine Fläche an der Straße Achterkoppel zur Verfügung, auf der die Bäume in den kommenden Jahren das Klimagas CO2 speichern sollen. Als Partner ist die Stiftung Klimawald dabei. Die Stiftung ist eine private Initiative, die in ganz Norddeutschland Wälder anlegt und die Kosten für Setzlinge, Zäune und Vorarbeiten trägt. Ein Teil der Fläche wurde als Ausgleich für die Erweiterung des Park-and-Ride-Parkplatzes Meeschensee angelegt.

Die Idee, einen Klimawald anzulegen, hatte die Wählergemeinschaft Henstedt-Ulzburg (WHU) schon vor viereinhalb Jahren in die Gemeinde gebracht: „Es fängt jetzt an, und das ist schön“, freute sich deren stellvertretende Vorsitzende Verena Grützbach.

Der Klimawald ist ein Bürgerwald. Das heißt: Jeder darf den Wald betreten. Es gibt nur einige Ausnahmen, nämlich die Rehe, die mit Zäunen davon abgehalten werden. ro