Ausgabe der Startlizenzen fürs Entenrennen

Am 18. August wollen die Mitglieder des Round Table 148 das Entenrennen an der Promenade des Großen Sees ausrichten. Tim Gräper, Tim Holzmann und Felix Hamdorf (v.li.) wollen die Lizenzen auf dem Wochenmarkt verkaufen. Foto: kjh

BAD SEGEBERG. Zum allerersten Mal hat sich der Round Table 148 aus der Kreisstadt des Entenrennens an der Promenade angenommen. Am 18. August ab 13 Uhr sollen möglichst viele dieser kleinen gelben Kunststofftiere ihre Seetauglichkeit beweisen und in einem Wettschwimmen das schnellste ermitteln. Dabei sind es in diesem Jahr genaugenommen zwei Rennen, denn für den Vorlauf haben die Tabler an derzeit 14 Großsponsoren Superenten ausgegeben, die deutlich größer sind und möglicherweise von ihren neuen Besitzern noch getunt werden könnten. Der Sieger dieses Vorlaufes darf dann bestimmen, für welchen guten Zweck die 500 Euro Preisgeld des Vorlaufes ausgegeben werden. Das Hauptrennen für Jedermann beginnt dann um 14 Uhr. Erstmalig werden in diesem Jahr nicht die Enten, sondern „Rennlizenzen“ im Vorwege gegen eine Spende von 5 Euro ausgegeben. Dazu werden die Tabler ab Freitag, 31. Mai, auf dem Wochenmarkt und vor der Marienkirche präsent sein und die Lizenzen anbieten. Jede Lizenz gilt für eine Startnummer, die mit wasserfestem Stift unten an der Ente angebracht ist. Damit können die Entchen im Sinne der Nachhaltigkeit in den Folgejahren wiederverwendet werden und die Spannung erhöht sich, weil erst am Ziel feststeht, wer gewonnen hat. Als Preise werden wieder jede Menge Sachgewinne, vom modernen E-Bike über ein Wochenende im Cabrio oder ein Tagesticket für den Wildpark Eekholt bis hin zu kleinen, praktischen Helfern für den Haushalt ausgegeben. Über 100 Sachpreise haben die Round Tabler schon beisammen. 

Aus dem Erlös des Entenrennens wollen sie 2020 auf dem Jugendzeltplatz Wittenborn ein „Kid Camp“ ausrichten, ein Wochenende für Kinder aus sozial nicht so gut gestellten Familien, damit diese auch einmal ein unbeschwertes Wochenende verbringen können.