Bald dürfen die Hunde ins Wasser

Wie zuvor im Freibad Bad Bramstedt wird es nun auch in Kaltenkirchen ein Hundeschwimmen geben – am 15. September. Foto: bmd/Archiv

Kaltenkirchen. Zufrieden mit der Saison im Warmwasser-Freibad ist der Holstentherme-Geschäftsführer Stefan Hinkeldey schon – aber die Rekordzahl aus dem vergangenen Jahr kann dieser Sommer nicht toppen. „Wir liegen jetzt bei aktuell 38.500 Gästen, das sind 12.000 weniger als im letzten Jahr, aber 14.000 über 2017“, erklärt Hinkeldey. Vor zwei Jahren besuchten insgesamt 39.000 Menschen die großzügige Anlage. Das sei noch zu schlagen, meinen Hinkeldey, Thomas Stegemann (Leiter Badebetriebe) und Till Asmus, der das Freibad leitet. Saisonstart war wie üblich im Mai, die letzten Bahnen unter freiem Himmel können Badegäste am 1. September schwimmen. Bis dahin stehen noch einige Veranstaltungen auf dem Programm. Das Jubiläum des Vereins KT, der sein 125-jähriges Bestehen feiert, wird am Sonntag, 24. August, mit einem Motto-Tag „Kaltenkirchen schwimmt“ im Mittelpunkt stehen. Wer möchte, kann ab 16 Uhr an einem Wettbewerb teilnehmen. Geschätzt werden muss, wie viel Meter man in 125 Minuten schwimmend hinter sich bringen kann. Auf alle Schwimmer und die Sieger des Tippwettbewerbs warten Gewinne. Wer teilnimmt, hat freien Eintritt ins Freibad. Zum Saisonabschluss am Sonntag, 1. September, ist ein Badetag mit Fackelschwimmen geplant. Höhepunkt für alle, die schwimmfreudige Vierbeiner haben, kann der Hundebadetag am Sonntag, 15. September, werden. Erstmals bietet das Freibad diese Aktion an. Zusammen mit einer Hundeschule aus Kisdorf organisiert das Freibad-Team dieses Event. Wichtig: Impfpässe müssen mitgebracht werden und die Besitzer dürfen nicht mit ins Wasser. Tierärzte werden vor Ort sein. Der Eintritt kostet laut Hinkeldey 50 Cent pro Pfote, Herrchen und Frauchen kommen umsonst auf das Gelände.

Die Verantwortlichen der Holstentherme weisen darauf hin, dass Eltern, die mit ihren Kindern das Warmwasser-Bad besuchen, auf ihre Lütten Acht geben müssen – auch wenn das Fachpersonal vor Ort sei und alle vier Schwimmbecken im Auge haben, bleibe die Verantwortung bei den Erziehungsberechtigten. „Durch Smartphone und Social Media lassen sich viele Eltern ablenken“, hat Freibad-Leiter Asmus festgestellt. Im Zweifel werde die Schwimmfähigkeit der Kinder und Jugendlichen von den Aufsichtspersonen überprüft. Für Schwimmkurse in der Holstentherme gibt es laut Stefan Hinkeldey keine Warteliste.