Bimöhlen siegte beim SH Netz Cup

Mehrere Feuerwehren aus dem Kreis Segeberg haben in diesem Jahr im Rahmen des Schleswig-Holstein Netz Cups am Feuerdrachenrennen auf dem Nord-Ostsee-Kanal teilgenommen. Foto: hfr

Kreis Segeberg. Insgesamt 34 freiwillige Feuerwehren aus ganz Schleswig-Holstein haben sich beim Schleswig-Holstein Netz Cup gemessen – drei Teams aus dem Kreis Segeberg waren auch vertreten. Die freiwilligen Feuerwehren aus Armstedt, Bimöhlen und Hasenkrug machten beim Drachenbootrennen auf dem Nord-Ostsee-Kanal mit, und Bimöhlen holte sich den Sieg.

Vor der malerischen Kulisse des Museumsschiffs Cap San Diego kämpften die 34 Feuerwehren Anfang September auf dem Nord-Ostsee-Kanal gegen Wellen und Gischt und um den Titel im Feuerdrachen-Cup. Hierbei traten jeweils zehn Feuerwehrleute pro Drachenboot unter lauten Anfeuerungsrufen, wildem Getrommel und dem Jubel der tobenden Zuschauermenge gegeneinander an.

Finale mit Riesendrachenbooten

Insgesamt nahmen Teams aus den Kreisen Dithmarschen, Nordfriesland, Ostholstein, Pinneberg, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Steinburg, Stormarn sowie aus den Städten Flensburg und Neumünster an diesen Wettbewerben teil. Die besten wiederum konnten sich im Finale in zwei Riesendrachenbooten messen, in denen jeweils 50 Feuerwehrleute Platz haben. Als strahlende Sieger gingen die Teams der Feuerwehren aus Bimöhlen, Großenbrode, Stafstedt, Hamweddel und Krummendiek aus dem Finallauf hervor. Erstmalig wurde parallel auch ein Wettbewerb durchgeführt, bei dem die Kameraden unter Vollschutz auf einem Ruder-Ergometer für einen guten Zweck gerudert haben.

Anerkennung für die Feuerwehren

Der Gedanke hinter dem Feuerdrachen-Cup ist, den Wehren eine kleine Anerkennung auszusprechen. „Die Freiwilligen Feuerwehren sind ein wichtiger Partner für Schleswig-Holstein Netz. Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir mit 34 teilnehmenden Feuerwehren aus ganz Schleswig-Holstein zum wiederholten Male einen Teilnehmerrekord bei den Drachenbootrennen aufgestellt haben“, so Matthias Boxberger, Aufsichtsratsvorsitzender der Schleswig-Holstein Netz AG, dem Hauptsponsor des Drachenbootrennens.

Jede Mannschaft erhielt 250 Euro Startprämie. Die fünf Sieger bekamen weitere 250 Euro als Siegprämie.