Der Flottmoorpark wurde eröffnet

Zur offiziellen Eröffnung des Parks kamen Bürgermeister Hanno Krause (Mitte) und viele Anwohner. Foto: lbw

Kaltenkirchen. Die Stadt Kaltenkirchen ist um einen Park reicher: Der langersehnte und noch viel länger geplante Flottmoorpark konnte endlich offiziell eröffnet werden. „Es hat länger gedauert als geplant, da der Park leider zugunsten anderer wichtiger Projekte verschoben werden musste“, erklärte Bürgermeister Hanno Krause bei der Eröffnung, zu der neben Vertretern der Stadtverwaltung auch die an Bau und Planung Beteiligten sowie einige Anwohner gekommen waren. 

Seit 2013 war der Flottmoorpark in Planung, zunächst unter Beteiligung der Bewohner. „Das war der Einstieg. Wir hatten das Projekt auch mit Kindern erarbeitet, alle waren euphorisch und hatten sich auf den Park gefreut“, so Krause. Doch die knapp 800.000 Euro, die in das acht Hektar große Erholungsareal investiert wurden, seien in einer angespannten Haushaltslage ja auch kein Pappenstil. „Aber absolut angemessen“, findet Krause: „Der Park kann in der Zukunft weiter gestaltet werden. Was fehlt, verändert oder verbessert werden soll, können die Bewohner gerne an die Stadt herantragen.“ Die Besonderheit des Parks: Er dient als begehbare Grünzone zwischen den Bebauungen und führt einerseits bis in die Innenstadt und ist andererseits die Verlängerung des Krückau-Wanderwegs. Noch ist der Park nicht komplett fertig. Einige der Wildblumenwiesen müssen noch gepflanzt werden – und auch die Diskussion um Sportgeräte, die vor allem der Seniorenbeirat gerne im Flottmoorpark aufgestellt haben möchte, sei noch nicht beendet, berichtete der Bürgermeister. Gepflegt wird der Park vom Bauhof, außerdem wird die Firma Pütz Security die Grünzone regelmäßig auf Kontrollgängen im Auge behalten. 

Ende August vergangenen Jahres konnten die Arbeiten am Park beginnen, die Stadtvertretung hatte im September 2017 dafür grünes Licht gegeben. Es gibt zehn Sitzgelegenheiten, die mit Abfalleimer und Hundetüten-Spender ausgestattet sind. Auf 78.000 Quadratmetern erfolgte eine Einsaat mit Landschaftsrasen, Wildblumen und Wildkräutern. Letztere wurden hauptsächlich an den Gewässerrändern des Regenrückhaltebeckens und den Gräben gesät. Außerdem sind rund 200 Bäume auf dem Areal gepflanzt worden. Besonderes Augenmerk wurde auf die Auswahl der Baumsorten gelegt. Biologische Vielfalt war der Anspruch. So gibt es alte Obstsorten wie Weißer Winterapfel, Lübecker Sommerbergamotte oder Bühler Frühzwetschge. Hinzu kommen Solitärbäume, wie der Urwaldmammutbaum, Ginkgo oder der Blauglockenbaum.