Ein Stück Natur in der Stadt

Beim Aufbau der Kübel für den Stadtgarten wurden 270 Paletten verbaut. Am 25. April werden die bepflanzten Kisten in der Fußgängerzone aufgestellt. Bild: hfr

Bad Segeberg. Bald blüht und grünt es wieder in der Hamburger Straße. Die Aktion „Stadtgarten“ wird auch in diesem Jahr die Fußgängerzone in der Innenstadt zu einem schönen Ort zum Verweilen machen. Die Vorbereitungen sind bereits seit Tagen in vollem Gange.

Für mehr Grünzonen in der Stadt setzen sich die Geschäftsleute der Hamburger Straße sowie der Verein „Wir für Segeberg“ ein. Allen voran Ulf Peters von der Galerie Peters in der Hamburger Straße. Er organisiert die Aufbauarbeiten für den „Stadtgarten“. „Dieses Jahr gibt es eine Neuerung. Weil die Aktion so gut ankommt, wird sie auch in der Kurhausstraße, Kirchstraße und auf dem Marktplatz ausgeweitet“, so Peters. 

270 Paletten, 21.000 Schrauben, 5103 Holzbretter und 400 Meter Vlies wurden bereits verarbeitet – zu hohen Kübeln. Allein für den Bau der Kisten seien 500 Arbeitsstunden angefallen, so Peters. Noch stehen sie mit Erde befüllt im Gewerbegebiet. Bepflanzt werden sie dieses Jahr unter anderem mit Blumen und essbaren Gemüsesorten wie Kohlrabi, Radieschen, Salat und Kartoffeln. Aber auch Beerensträucher und Erdbeeren wird es geben. „Manche Kübel bekommen auch nur ein sattes Grün mit Rollrasen“, so Peters. Besonderer Hingucker wird ein Auto, das bepflanzt werden soll. Am Donnerstag, 25. April, werden die fertigen Kübel dann in der Einkaufsmeile verteilt und schön arrangiert. „Es soll eine Wohlfühl-Atmosphäre entstehen, in der man gerne verweilt“, so Peters. An den Kosten des Projektes „Stadtgarten“ beteiligen sich die Geschäftsleute aus der Hamburger Straße, aber auch externe Unternehmen fördern die Aktion für die Innenstadt. „Die Geschäfte sehen die Kisten als Vorgarten und kümmern sich darum“, so Peters. Auch bei den Fußgängern kommt der „Stadtgarten“ immer gut an. Ein Stück Natur in der Stadt – und wer an einer reifen Frucht vorbeigeht, darf sie auch ernten.

Bis Oktober bleibt der „Stadtgarten“ in der Fußgängerzone stehen.