Herzstück bleibt der Familienflohmarkt

Daniel Johannsen, Stammleiter der Royal Rangers 186 (v.li.n.re.), Esther Westermann, Gruppenleiterin der Royal Rangers 186, und Kai Gräper, Sparkassenfilialdirektor Sparkasse Südholstein, freuen sich auf das Flohmarkt-Angebot beim Stadtfest Foto: Privat

Bad Segeberg. In gut zwei Monaten, vom 30. August bis zum 1. September, geht das „Neue Stadtfest Bad Segeberg“ nach der Premiere 2018 in die zweite Runde. Gemeinsam mit den christlichen Pfadfindern Royal Rangers Bad Segeberg 186 wird Veranstalter Ingo Micheel, Geschäftsführer der Agentur creativevent, dann erneut den Familienflohmarkt als dessen Herzstück in die Innenstadt bringen. An der erfolgreichen Erstauflage im vergangenen Jahr hatten sich bereits über 140 Anbieter beteiligt und die für den Flohmarkt zur Verfügung gestellten Flächen von der Großen Seestraße bis in die Innenstadt genutzt. „Wir freuen uns sehr darüber, am 1. September wieder dabei sein zu können“, betont Daniel Johannsen, Stammleiter der Royal Rangers, denn damit werde auch der Gedanke des Miteinanders und des Partnerschaftlichen beim Fest unterstrichen. Die Royal Rangers sind internationale und interkonfessionelle christliche Pfadfinder mit derzeit über 380 Stämmen und rund 20.000 Mitgliedern in Deutschland. Zum Stamm in Bad Segeberg zählen nach eigenen Angaben rund 80 Kinder und Jugendliche. Bei den Pfadfindern kann jeder im Alter zwischen sechs und 17 Jahren Mitglied werden. Der beliebte Knax-Kinderflohmarkt der Sparkasse Südholstein ergänzt das Stadtfest-Angebot wie gewohnt auf dem Parkplatz der Filiale in der Oldesloer Straße 24. Deren Direktor Kai Gräper sieht die Fortsetzung des Familienflohmarktes zum Stadtfest als eine wertvolle Ergänzung für das Gesamtkonzept. „Dass der Kinderflohmarkt wieder seinen großen Bruder an die Seite gestellt bekommt, ist wirklich eine tolle Sache.“ Das mache das Stadtfest gleich ein ganzes Stück sympathischer, meint Gräper. Neben dem kostenlosen Knax-Flohmarkt stehen 2019 in der Innenstadt weitere 250 Standplätze zur Verfügung. Teilnehmer zahlen dort laut Ingo Micheel 12 Euro für einen drei Meter breiten Stand. Jeder weitere bis maximal fünf Meter kostet zusätzliche 3 Euro.

Gewerbliche Händler sollen ferngehalten werden

Nicht zugelassen seien gewerblichen Händler mit der Ausnahme von Händlern mit gebrauchtem Trödel. Außerdem werde ein Müllpfand in Höhe von 10 Euro erhoben, der nach sauberem Verlassen der Standfläche erstattet wird. „Mit den Auflagen wollen wir der zum Teil erdrückenden Präsenz von gewerblichen Händlern mit Neuware für die Zukunft Einhalt gebieten und durch die geringe Standgebühr möglichst vielen privaten Anbietern die Teilnahme ermöglichen“, erläutert Micheel. Außerdem sollen aus den Einnahmen von 12 Euro pro Stand 10 Euro direkt an die Pfadfinder fließen, die daraus laut Stammleiter Johannsen unter anderem ihre Angebote in den Bereichen der Erlebnis- und Naturpädagogik und des Teamworks weiter ausbauen möchten. Dass die Einnahmen nicht für das eigentliche Stadtfest ausgegeben werden müssen, verdankt Micheel nach eigenen Worten auch der Unterstützung durch die Lettow-Vorbeck Viertel GmbH (LevoPark). Zum bunten Treiben beim Familienflohmarkt passend, hat Micheel auch den Lions Club Segeberg an seiner Seite, der zum Stadtfest erneut seine beliebte Tombola mit hunderten Preisen an gewohnter Stelle anbieten wird.