Karnevalistischer Trubel

150 kleine und große Narren feierten ausgelassen auf der Karnevalsfete des Fußballsportclubs im Jugendhaus. Lilly (rechts) und Julienne hatten einen großen Auftritt auf dem Laufsteg. Foto: ptl

Kaltenkirchen. (PTL) Für karnevalistischen Trubel sorgte eine Doppelveranstaltung im Jugendhaus. Am Sonnabend feierten rund 40 Neun- bis Fünfzehnjährige, am Tag darauf die Jüngeren mit ihren Eltern. Bei ihnen war mit 150 kleinen und großen Narren das von der Jugendabteilung des Fußballsportclubs (FSC) ausgerichtete Fest bereits Tage vor seinem Beginn ausverkauft.

Mit Hits aus der Kinderdisco lockten das Animationsteam um Jugendwartin Petra Radtke die Kleinen auf die Tanzfläche.

150 große und kleine Narren feierten ausgelassen beim Karnevalsfest des Fußballsportclubs. Songs wie „Kennt ihr das Schwein mit dem Ringelschwanz, das kann ’nen ganz besonderen Tanz“ oder „Von den blauen Bergen kommen wir, unser Lehrer ist genauso dumm wie wir“ brachten die Kinder schnell in Höchstform. Auch die „Polonäse Blankenese“ durfte nicht fehlen.

Um jeder Kostümierung Aufmerksamkeit und Beifall zu schenken, bat Petra Radtke die Kinder und ihre Eltern darum, zwei Reihen zu bilden. Die Gasse in der Mitte diente als Laufsteg. Unbemerkt hatte das FSC-Team eingangs notiert, welche Verkleidungen vertreten waren. Schnell konnten deshalb für die Modenschau passende Paare oder kleine Gruppen gebildet werden. So schritten Bienen, Feen, Ritter, Hexen oder Fantasiegestalten von Applaus begleitet durch die Reihen.

Sonderbeifall gab es für Amberly im Marienkäfer-Gewand, die Jüngste auf dem Laufsteg. Das elf Monate alte Mädchen fand sicher den Weg durch das Spalier, wobei – ganz in der Nähe – Mama Jenna Kauffmann die Richtung wies.

Die achtjährige Lilly, die mit ihren Eltern Nicole und Rolf Heiler gekommen war, trat als Piratin auf. Ihre Mutter verriet, dass sie als Verkleidung ein Prinzessinnenkostüm empfohlen, die Tochter aber auf Seeräuberin bestanden hatte. Zur Frage, was ihr besonders an der Feier gefalle, meinte das Mädchen: „Die Überraschungen!“ Denn es regnete sogar Bonbons. An Leckereien hatte es zwar bereits vorher nicht gefehlt, doch wenn die Köstlichkeiten im Wettstreit mit anderen erhascht werden müssen, dann schmecken sie besonders gut.