Ökumenischer Gottesdienst am Tag der Deutschen Einheit

In ökumenischer Eintracht zelebrierten die Andacht im vergangenen Jahr Domkapitular Berthold Bonekamp-Kerkhoff (vorne, v.li.n.re.), Pastor Ulrich Palmer, Jules Lawson (damals noch Kaplan), und Pastor Jörg Möller-Ehmke, Propst Kurt Riecke (hinten li.) und Altpfarrer Günter Kochanowski (hinten re.). Foto: bmd

Mönkloh. Traditionell findet am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, um 11 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst vor der Waldkapelle Mönkloh (am Weg nach Bokel) statt. Es ist der 19. Gottesdienst nach der Einweihung der „kleinsten Kirche Norddeutschlands“, wie sie liebevoll genannt wird. Auch nach dem Tode des Erbauers Hans-Jürgen Frese, der vor einem Monat verstarb, führt seine Witwe Silke das Werk ihres Mannes fort.

Die Gestaltung des Gottesdienstes teilen sich Domkapitular Berthold Bonekamp-Kerkhoff vom Erzbistum Hamburg, der sieben Jahre Pfarrer der hiesigen Doppelgemeinde Bad Bramstedt/Kaltenkirchen war, Pastor Jörg Möller-Ehmke von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bad Bramstedt und der katholische Pfarrer Jules Lawson aus Schwerin.

Musikalisch wird die ökumenische Feier umrahmt von den Jagdhornbläsern Hubertus und dem Frauenchor Kellinghusen. Soweit das Wetter es zulässt, erwartet Silke Frese „mindestens 300 Besucher“, wie sie aus Erfahrung weiß. Für diese Anzahl sind mobile Bänke vorgesehen. „Doch frühes Erscheinen sichert gute Plätze“, so Silke Frese.