Rotary-Besuch aus aller Welt

Quickborns Rotary-Präsident Jens B. Bosse (v.li.n.re.) freute sich über den Besuch von Marg Garrett (Australien), Deniz Vural (Türkei) und Njomza Halimi (Kosovo) in Alveslohe, wo er mit den Rotary-Vertreterinnen auch die Wimpel tauschte. Foto: tö

Alveslohe/Kaltenkirchen. Eine ganz besondere Begrüßung wählte Quickborns Rotary-Präsident Jens B. Bosse für die rund 70 Mitglieder ausländischer Rotary Clubs, die zum Gut Kaden nach Alveslohe gekommen waren. Er zeigte sein Können als Jagdhornbläser, bevor er seinen Gästen dann das traditionelle norddeutsche „Moin, Moin“ erklärte und mit ihnen einübte.

Etwa 25.000 Rotarier aus 170 Ländern zog es zum internationalen Jahrestreffen – der Convention – nach Hamburg. Vorrangiges Ziel aller Mitglieder ist es, die Lebensqualität benachteiligter Menschen auf allen Kontinenten zu verbessern. Der Weltkongress dienen vor allem dem gegenseitigen Austausch.

Gegenseitiger Austausch über Clubprojekte

Zahlreiche ausländische Gäste zog es dann auch in die Clubs der Gastgeberstadt und der näheren Umgebung – so auch nach Kaltenkirchen und Alveslohe. Beide Clubs wurden von den Hamburger-Organisatoren gefragt, ob auch sie eine sogenannte Hospitality Night ausrichten würden. „Wir haben gerne zugesagt, aber auch mitgeteilt, dass unsere Finanzen nur eine kleine Besuchergruppe zulassen würden“, sagte Kaltenkirchens Rotary-Präsident Benno Fricke.

Auf Gut Kaden in Alveslohe halten die Quickborner Rotarier normalerweise ihre Clubabende ab, nun waren sie Gastgeber für Mitglieder von Rotary Clubs aus elf Nationen, unter anderem aus Ghana, dem Libanon, den USA oder Neuseeland. Bei der gegenseitigen Vorstellung erfuhren die Teilnehmer viel Interessantes, zum Beispiel, dass die Vereinigung in Long Beach in den USA 300 Mitglieder zählt. „Wir haben 45. Und darauf sind wir schon stolz“, sagte Bosse. Er erzählte dann auf Englisch etwas über Schleswig-Holstein mit seinen Schafen, den Meeren und dem Wind. Und auch die Geschichte des Marzipans fehlte nicht. Denn schließlich gab es für die Gäste auch kleine Marzipan-Köstlichkeiten. Zudem rundete ein Buffet mit norddeutschen Spezialitäten den Abend ab, an dem trotz der unterschiedlichsten Sprachen intensiv miteinander geredet wurde.

Elf Rotarier aus Clubs in Kenia, den USA, Schottland und Wales waren im Steakhaus Wellington Gäste des Kaltenkirchener Rotary Clubs.

Auch hier gab es eine ausgiebige Vorstellungsrunde der jeweiligen Clubs. Es folgte ein mehrgängiges Menü, bevor man sich intensiv austauschte und über die Eigenheiten und die jeweiligen Clubprojekte sprach. „Das war so gut, dass in der kurzen Zeit schon kleine Freundschaften entstanden und Einladungen ausgesprochen wurden“, so Rotary-Präsident Benno Fricke.