Viel Wasserspaß dank neuer Badeinsel

Viel Wasserspaß haben die Kinder auf dem Jugendzeltplatz Wittenborn. Die neue Badeinsel kommt sehr gut an. Foto: mtr

WITTENBORN. Mit einem beherzten Sprung ins Wasser verschaffen sich die Jungen und Mädchen auf dem Jugendzeltplatz Wittenborn eine Abkühlung. Seit einigen Tagen kennen die Lütten kein Halten mehr, wenn der Mözener See ruft. Um den Wasserspaß noch attraktiver zu machen, wurde eine Erweiterung der Badeinsel installiert. Die jungen Zeltbewohner sind begeistert.

360 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 15 Jahren erleben in den drei zweiwöchigen Camps viele Abenteuer an der frischen Luft. Mit Spielen im Wald und Wasser lässt sich die Hitze sehr gut aushalten. Der Mözener See mit der Badeinsel, die durch Rettungsschwimmer beaufsichtigt wird, ist der Hauptanziehungspunkt. Aber auch sonst gibt es viel zu erleben.

„Die neue Badeinsel wurde schon sehnsüchtig erwartet“, erklärt Bente Wohler. Die Zeltplatzleiterin freut sich gemeinsam mit den Kindern über die Erweiterung der Plattform, die dank des besonders haltbaren Kunststoffs ganzjährig im See bleiben kann. „Die Insel wurde von neun auf 16 Quadratmeter erweitert.“ Vor allem der kleine Sprungturm, eine Erhöhung von rund einem Meter, kommt bei den jungen Wasserratten sehr gut an.

Die Erweiterung der Badeinsel kommt bei den Kindern und Jugendlichen auf dem Jugendzeltplatz Wittenborn (Wibo) sehr gut an. „Das war schon lange der ganz große Wunsch der Kinder“, sagt Bente Wohler. Die Mitarbeiterin des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg hat bereits den Austausch der alten Badeinsel aus Holz im Jahr 2016 mitgemacht. Die Entscheidung für die Inselbausteine aus Kunststoff wurde damals mit Bedacht gefällt. „Diese Badeinsel ist TÜV-geprüft und hat eine Garantie von 30 Jahren.“ So bestehe jetzt keine Gefahr mehr, dass sich die Lütten Holzsplitter beim Toben auf der Insel einfangen.

Die Kosten in Höhe von rund 5000 Euro für die neuen blauen Bausteine der Insel wurden von mehreren Seiten getragen. Der Round Table 148 spendete 2000 Euro. Der VJKA (1000), die Raiffeisenbank Leezen (500), die Gemeinde Wittenborn (500) und die Firma Lactoprot aus Leezen (500) beteiligten sich ebenfalls an den Kosten.

„Mir gefällt das Spielen im Wasser am besten“, erzählt Tammo Lenz. Der Neunjährige aus Bad Segeberg ist eines von 120 Kindern, die derzeit zwei Wochen ihrer Sommerferien in „Wibo“ verbringen. „Geil, aber anstrengend“, meint Magnus Lange aus Rohlstorf. Der Zwölfjährige muss wie alle anderen auch beim Putzdienst ran. Fegen, Tische abwischen, Geschirr wegräumen – nur Zuckerschlecken ist das Feriencamp nicht. Die meiste Zeit können sich die Kinder aber nur über überstrapazierte Lachmuskeln und Mückenstiche beschweren. Die Zeltplatzdisco, Stockbrotbacken, nächtliche Kanufahrten, die Karl-May-Spiele, abwechslungsreiche Spiele und Übernachtung unter freiem Himmel gehören zu den Höhepunkten.

„Heute machen wir eine Beachparty“, kündigt Lagerleiter Alexander Storjohann an. Der 23-Jährige war früher selbst im Zeltlager und hat sich bereits zum siebten Mal als Teamer gemeldet. Bei den derzeitigen Temperaturen haben es die Betreuer leicht, die Kinder bei Laune zu halten. „Ab ins Wasser“, lautet die einfache Ansage.