Wetten, dass es der SV Wahlstedt nicht schafft …

Die Saalwette hat der SV Wahlstedt gewonnen. Foto: awi

Wahlstedt. Die Grundfos Pumpenfabrik und deren Betriebssportgruppe luden am vergangenen Wochenende Firmen, Verbände und Vereine der Stadt Wahlstedt und Umgebung zum neunten Niels-Due-Jensen-Cup ein, dessen Ursprünge im 50. Unternehmensjubiläum im Jahr 2010 liegen und der nach dem Sohn des Firmengründers Poul Due Jensen benannt ist, einem Träger der Luther-Rose für gesellschaftliche Verantwortung und Unternehmer-Courage.

Seit dem Jubiläumsjahr schwitzen die Pumpenbauer gemeinsam mit ihren Gästen für den guten Zweck. Die Ballsportveranstaltung stand dieses Mal unter dem Motto „Unter Freunden zusammen“. „Auch dieses Jahr bieten wir einen sportlichen Wettkampf, bestehend aus den bekannten Sportarten Völkerball, Volleyball und Bouncerball an“, erläutert Thomas Schmok, Vorsitzender der Grundfos-Betriebssportgruppe. „Natürlich stehen dabei Fairness und der olympische Gedanke ‚Dabeisein ist alles‘ im Vordergrund“. Kontakte knüpfen und Kommunikation untereinander standen daher auch an erster Stelle. Auch in diesem Jahr wurde das Startgeld von dem globalen Unternehmen verdoppelt und für ein ausgewähltes Projekt gespendet. Höhepunkt des diesjährigen Sportfestes war sicherlich die Wahlstedter Stadtwette.

14 Mannschaften sind gegeneinander angetreten.

Jede Mannschaft musste aus mindestens sechs Teilnehmern bestehen: Das ist das Minimum für Volley- und Völkerball. Fünf Mannschaften stellte allein das Wahlstedter Unternehmen selbst, hinzu kamen Abordnungen von Mebo, den Stadtwerken Wahlstedt, Pelz-Watte und vielen anderen. Jede Mannschaft eines Unternehmens zahlte insgesamt 60 Euro Startgeld, Vereine und Verbände durften für 30 Euro teilnehmen. Die Startgelder werden alljährlich zu 100 Prozent gespendet.

„Witzigerweise kamen genau 900 Euro zusammen“, gibt Jörg Gauger, zweiter Vorsitzender der Grundfos-Betriebssportgruppe, zu Protokoll. Schließlich befinde man sich im Jubiläumsjahr zum 90-jährigen Bestehen des SV Wahlstedt von 1928. Und ebendieser Sportverein ist der diesjährige Empfänger der Spendensumme. Spannend wurde es in diesem Zusammenhang noch einmal, als es darum ging, die Saalwette zu erfüllen. „Wir, das Orga-Team des neunten Niels-Due-Jensen-Cups wetten“, hieß es in einem Rundschreiben an alle Sportler, „dass Sie es nicht schaffen, am 10. November um 14.44 Uhr mit 90 SVW-Mitgliedern im SVW- oder National-Dress unter Leitung von Herrn Bürgermeister Bonse in der Sporthalle Wahlstedt sich zu einer ‚90‘ zu formieren und gemeinsam das Lied ‚Was für eine geile Zeit‘ von Ben Zucker zu singen“. Es kamen allein 102 Kinder und Jugendliche und dazu zahllose erwachsene Wahlstedter Sportler, formten eine 90 und sangen, um die Spendensumme noch einmal zu verdoppeln. So durfte Alexander Wagner als Vorsitzender des SV Wahlstedt 1800 Euro in Empfang nehmen, die nun auf die einzelnen Sparten der anwesenden Sportler verteilt werden. awi