Zauberhafte Geschichten auf acht Rollen

Alina Weimer (v.li.n.re.), Jana Teegen, Sonja Neugebauer und Stine Petersen präsentierten mitreißende Geschichten aus „Tausendundeiner Nacht“. Foto: mtr

Leezen. (MTR) Atemberaubende Akrobatik auf acht Rollen und herzzerreißende Geschichten begeisterten rund 1000 Besucher in der ausverkauften Leezener Amtssporthalle. Die Show mit dem Titel „Feuer und Eis“ der Rolltanzgruppe des Leezener SC wurde an drei Tagen vier Mal aufgeführt und hielt die Zuschauer in Atem. 101 Artisten und viele ehrenamtliche Helfer waren beteiligt.

„Die Eiskönigin“ und Geschichten aus „Tausendundeiner Nacht“ entführten das Publikum in eine andere Welt. Jede der vier Vorstellungen dauerte über drei Stunden, was einen echten Kraftakt für die Athleten auf dem Schwingboden darstellte. Viele Kostümwechsel und das ständige Einstellen auf die nächste Nummer forderten der Truppe einiges ab. Mit viel Liebe zum Detail hatten sich die Hauptverantwortliche Martina Salenz-Neumann und ihr Team vorbereitet, um dem Publikum nach zwei Jahren Pause wieder eine Darbietung der Superlative zu präsentieren.

„Ich bin sehr zufrieden. Alles hat sehr gut funktioniert“, erklärte Martina Salenz-Neumann. Die Mözenerin hatte dank der Unterstützung eines eingespielten Teams alles im Griff. Der eine oder andere Wackler nach riskanten Sprüngen wurde von den Künstlern in Rollschuhen gekonnt überspielt. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, über wie viel Körperbeherrschung die Darsteller verfügten, und dass sie bei den schwierigen koordinativen Aufgaben das Lächeln nicht vergaßen.

„Ich finde die Show richtig cool“, sagte Isabel Hauke. Die Zwölfjährige aus Oering war zum ersten Mal bei einer Vorführung der LSC-Rolltanzgruppe. Mama Sabrina Hauke hatten es die Atmosphäre und die süßen Geschichten angetan. „Ich war die ganze Zeit zu Tränen gerührt. Einfach fantastisch“, sagte die Oeringerin.

Seit Anfang der 1990er-Jahre sorgen Martina Salenz-Neumann und ihre Mitstreiter für Gänsehautmomente. Alle zwei Jahre stellen sie eine Show auf die Beine, die es fast mit professionellen Musicalproduktionen aufnehmen kann. Viele Sponsoren aus der Umgebung sorgen dafür, dass die aufwendige Bühnentechnik bezahlt werden kann. Der Rest ist ehrenamtlicher Einsatz und Herzblut, das Trainer und Sportler in unzähligen Trainingseinheiten vergießen.

„Meine Mädels und Jungs sind einfach klasse“, lobte Martina Salenz-Neumann ihre Schützlinge. „Sie haben Großartiges geleistet und ich bin total stolz auf sie.“ All die Mühen in der Vorbereitung hätten sich ausgezahlt. „Die Begeisterung des Publikums zu spüren, ist für uns alle der größte Lohn.“