Wettbewerb für Einsatz gegen Fremdenhass

Die gelbe Hand zeigen – gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung im Beruf. Beim gleichnamigen Wettbewerb können Azubis und Berufsschüler mitmachen, die ein eigenes Projekt auf die Beine gestellt haben. Das Motto lautet „Mach meinen Kumpel nicht an!“. Einsendeschluss ist der 15. Januar. Foto: www.gelbehand.deDie gelbe Hand zeigen – gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung im Beruf. Beim gleichnamigen Wettbewerb können Azubis und Berufsschüler mitmachen, die ein eigenes Projekt auf die Beine gestellt haben. Das Motto lautet „Mach meinen Kumpel nicht an!“. Einsendeschluss ist der 15. Januar. Foto: www.gelbehand.de

Kreis Segeberg. Azubis und Berufsschüler, die sich im Kreis Segeberg für Gleichbehandlung und gegen Rassismus am Arbeitsplatz engagieren, sind aufgefordert, mit ihrem Projekt beim Wettbewerb „Mach meinen Kumpel nicht an!“ teilzunehmen. Einsendeschluss ist der 15. Januar.

„Ob im Hotel, an der Bäckertheke oder in der Lebensmittelfabrik – kaum irgendwo kommen Menschen verschiedenster Herkunft so eng zusammen wie am Arbeitsplatz“, sagt Silke Kettner. Die Geschäftsführerin der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Hamburg-Elmshorn beobachtet jedoch mit Sorge, dass Populisten und rechte Stimmungsmacher die Belegschaften zu spalten versuchen. „Aber Hetze und Diskriminierung haben im Betrieb nichts zu suchen“, so Kettner. Zivilcourage im Job sei in Zeiten von Flucht und Migration wichtiger denn je. Genau dafür stehe die „Gelbe Hand“. Der Wettbewerb zeichnet Initiativen junger Beschäftigter für ein faires Miteinander im Beruf aus. Die Preisgelder liegen bei 1.000 Euro für den ersten, 500 Euro für den zweiten und 300 Euro für den dritten Platz. Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb liegt in diesem Jahr bei der Gewerkschaft NGG und dem Land Sachsen.

Weitere Infos gibt es online unter www.gelbehand.de